wir beginnen mit einer kurzen, aber guten Nachricht: Berlin bleibt ein erneuter BVG-Streik wohl erspart. Verdi und BVG verschickten gestern Abend gleichlautende E-Mails, in denen es heißt, dass im Laufe des Freitags „beide Parteien die Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit über den Ausgang der Gespräche“ informieren wollen. In aller Regel bedeutet das: Einigung gefunden – bis zu den nächsten Tarifverhandlungen.
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Verwirrung herrscht dagegen weiter um eine mögliche Verlängerung der U7 in Spandau. Die Verkehrsverwaltung hatte einer Verlängerung wie berichtet eine Absage erteilt. Nachdem das zunächst der Spandauer SPD-Fraktionschef Raed Saleh scharf kritisiert hatte, legt nun der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach, der ebenfalls aus Spandau kommt.
„Eine bessere Verkehrsanbindung der Berliner Außenbezirke ist dem Senat und auch mir sehr wichtig“, sagte Wegner dem Checkpoint. „Das gilt für die Verlängerung der U7, aber auch für die U8 Richtung Märkisches Viertel oder für die Anbindung Mexikoplatz.“ Für die U7 seien „nun weitere Untersuchungen erforderlich“.
Damit fährt Wegner seiner eigenen Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) in die Parade, die gestern im Plenum erneut erklärte, „dass der Bau einer U-Bahn mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit zu Herausforderungen führt“. An der Darstellung Bondes gibt es jedoch erhebliche Zweifel. Wie mein Kollege Jörn Hasselmann berichtet, hat die Verkehrsverwaltung offenbar eine deutlich günstigere Streckenvariante unterschlagen.
Wir bleiben immer noch bei der BVG, die wir gestern mit den Bahnhofs-Tops und -Flops der Checkpoint-Community konfrontiert haben. Das Verkehrsunternehmen legte erst einmal ein Bekenntnis ab: „Wir sind stolz auf jeden einzelnen Bahnhof“, schreibt uns Sprecher Nils Kremmin. Natürlich – genauso wie sich die BVG-Mitarbeitenden bestimmt auch alle gleich gern haben.
Zum absoluten Flop-U-Bahnhof Schloßstraße hatte die BVG dann aber doch eine Entschuldigung parat und bestätigte zugleich die Vorahnung eines Checkpoint-Lesers: „Steht wegen besonderer Hässlichkeit unter Denkmalschutz“, hieß es in einer anonymen Mail.
Das ist näher an der Wahrheit als gedacht: „Die Sanierungsarbeiten am U-Bahnhof Schloßstraße sind eine besondere Herausforderung, da der Bahnhof während der bereits laufenden Betonsanierung unter Schutz gestellt wurde“, erklärt Sprecher Kremmin. „Alle weiteren Schritte mussten denkmalgerecht umgeplant werden. Hier laufen die letzten Absprachen mit allen Behörden, bevor es mit dem Bau weitergeht.“
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Wer in Reinickendorf seine leeren Weinflaschen verschwinden lassen will, braucht Kondition oder gleich ein BVG-Ticket: Knapp 6800 Einwohner teilen sich dort einen einzigen Glascontainerstandort, der schlechteste Wert in ganz Berlin (Quelle: CDU-Anfrage). Mitte folgt mit 3545 Einwohnern pro Standort, Neukölln mit 3056. Kein Wunder, dass die Geduld langsam einen Knacks hat: In Mitte haben sich die Beschwerden wegen überfüllter, vermüllter oder nicht rechtzeitig geleerter Container seit 2021 fast verdreifacht, in Lichtenberg und Neukölln verdoppelt.
Die Verantwortung dafür versucht der Senat bei den Entsorgern abzuladen: Bei der Karl Meyer Rohstoffverwertung etwa habe sich die „operative Personaldecke“ Ende 2025 „kurzfristig halbiert”, heißt es in der Antwort auf die Anfrage. Im Winter sei es tatsächlich zu „erheblichen krankheitsbedingten Ausfällen gekommen“, bestätigt das Unternehmen auf Checkpoint-Anfrage. Aber: Auch der Senat trage eine Mitschuld. Weil sie mit Paketstationen, Ladesäulen oder Denkmälern konkurrierten, fehle es in Berlin schlicht „an ausreichenden Stellflächen für Glascontainer“. Zeit für ein Scherbengericht!

Um Hilfe zu bitten, fällt manch einem schwerer als Hilfe anzubieten. Eine löbliche Ausnahme: Berlins Verwaltung. Die lässt sich allzu gern von Dritten beraten, coachen und evaluieren. Allein im zweiten Halbjahr 2025 gab das Land Berlin dafür mehr als zwölf Millionen Euro aus. Das geht aus einem vertraulichen Bericht der Finanzverwaltung über alle in Auftrag gegebenen Gutachten und Beratungsdienstleistungen hervor, der dem Checkpoint vorliegt.
Die Beträge reichen von 45 Euro für eine Datenschutzberatung des Brücke-Museums über 5.950 Euro für die „Rechtsberatung zum Beihilferecht in einem konkreten Zuwendungsfall“ bis 1,2 Millionen Euro für „Arbeitsmedizinische und Arbeitssicherheitstechnische Betreuung“. Besonders stechen auch die rund 900.000 Euro für die „Beratung im Zusammenhang mit der Errichtung der Berliner Hochschulbaugesellschaft“ hervor. So viel Geld muss die neue Gesellschaft erst mal wieder hereinholen.
Diese Tagesspiegel-Plus-Texte empfehlen wir heute besonders:
+ Anwältin Laura Leogrande vertritt Opfer sexualisierter Gewalt: „Mich schockiert immer noch, was Männer sich so alles ausdenken“.
+ Lehrkräfte schlagen Alarm: „Immer mehr Schüler schaffen es kaum, einem Thema länger zu folgen, als ein Popsong dauert“.
+ Kirschblüten-Guide für jeden Typ: An diesen Orten können Sie das rosarote Spektakel bestaunen.
„Gute Arbeit“ ist ein erklärtes politisches Ziel der Linken. Umso verblüffender eine gestrige Pressemitteilung des Arbeitsgerichts: Die fristlose Kündigung der Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus wegen Arbeitszeitbetrugs sei „unwirksam“.
Kern des Streits: Vereinbart war, dass die Mitarbeiterin während ihres Urlaubs Vorbereitungsarbeiten für eine anstehende Veranstaltung leistet und sich die Zeit an einem bestimmten Tag dafür gutschreibt. Laut Linksfraktion hatte die Mitarbeiterin sich allerdings zu viele Stunden aufgeschrieben, es folgte die Kündigung.
Das Gericht entschied jetzt: Am betreffenden Tag habe die Mitarbeiterin zwar „nicht die von ihr eingetragenen acht Stunden“ gearbeitet. Die anschließende Kündigung wegen Arbeitszeitbetrugs hält es trotzdem unwirksam, weil die Vereinbarung so zu verstehen sei, „dass die Mitarbeiterin sich trotz der Eintragung an einem bestimmten Tag ihre Arbeitszeit während der Urlaubswoche habe frei einteilen können“. Dass sie in diesem Zeitraum weniger gearbeitet habe, sei „nicht feststellbar“ gewesen.
Wie so oft bei solchen Fällen stehen vermutlich auch andere Gründe dahinter, über die offiziell nicht gesprochen wird. Ein Sprecher der Fraktion teilte dem Checkpoint lediglich mit: „Die Linksfraktion tritt nicht nur für gute und faire Arbeitsbedingungen ein, sondern ist bestrebt, diese auch für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen, beispielsweise durch eine weitreichende, auf gegenseitigem Vertrauen basierende Betriebsvereinbarung zur Homeoffice-Nutzung.“ Über eine mögliche Berufung werde man entscheiden, wenn das Urteil schriftlich vorliege.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Nur 15 von 1223 Kindern bestanden in diesem Jahr in Berlin den Eignungstest fürs Gymnasium. Waren die Aufgaben zu schwer oder erfüllten sie ihren Zweck? Darüber können Sie sich nun selbst ein Bild machen. Alle Aufgaben in Deutsch, Mathematik und im Bereich „Überfachlich“ liegen dem Tagesspiegel vor und stehen hier zum Download für Sie bereit (T+).
Ihre Prüfung gemeistert haben die Berliner Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin. Bei der Eiskunstlauf-WM in Prag holten sie Gold im Paarlauf. Das zweite Berliner Duo Annika Hocke und Robert Kunkel schaffte es auf einen starken siebten Platz. Auf Glatteis macht uns keiner was vor!
Einen Ausrutscher ins Verschwörungsmilieu leistet sich der Rapper Sido. Auf seiner neuen Platte will er sich um „Frieden“ kümmern und bekommt im Titelsong Unterstützung von – Xavier Naidoo. Der faselte erst kürzlich mal wieder von „Menschenfressern“ und „embryonalen Gewürzen“ in Kartoffelchips.
Im Jugendclub-Skandal in Neukölln wird gegen Linke-Jugendstadträtin Sarah Nagel wegen Strafvereitelung im Amt ermittelt. Auch gegen die Leiterin des Jugendamtes liegen Strafanzeigen vor. Das berichtete Jugendsenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) im Abgeordnetenhaus.
Wohnungslos und wahlberechtigt: Obdachlose können für das Berliner Abgeordnetenhaus wählen – bereits seit 1995. Um sich ins Wählerverzeichnis einzutragen, müssen wohnungslose Deutsche eidesstattlich versichern, dass sie sich seit mindestens drei Monaten vor dem Wahltag überwiegend in Berlin aufgehalten haben. Laut Landeswahlleiter Stephan Bröchler haben bei der vergangenen Wahl rund 100 Wohnungslose abgestimmt.
Berlin’s next Dauerbaustelle: Das Rathaus Schöneberg hat zwei Weltkriege überstanden. Und so sieht es auch aus. Um den enormen Sanierungsstau (und den bröckelnden Putz) zu beseitigen, investiert der Senat 147 Millionen Euro. Die Sanierungsarbeiten sollen bei laufendem Betrieb erfolgen und „mindestens 14 bis 15 Jahre“ dauern.
Wie viel Auto braucht Berlin? Das diskutieren am 14. April rbb und Tagesspiegel gemeinsam. Auf dem Podium sitzen CDU-Verkehrssenatorin Ute Bonde, Tagesspiegel-Landespolitikchef Christian Latz, Ragnhild Sørensen von Changing Cities, Gernot Liedtke vom Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Sascha Hingst vom rbb moderiert.Und im Publikum sitzen hoffentlich Sie! Hier melden Sie sich zur kostenlosen Teilnahme an.
Nach Marzahn-Hellersdorf und Spandau bietet nun auch Reinickendorf eine Saatgutbibliothek: In der Stadtteilbibliothek kann man ab der kommenden Woche Samen für 24 Gemüsesorten abholen – und neu produzierte Samen zurückbringen. Wiedersäen macht Freude.
Mit dem Versprechen „Einmal VIP sein“ sucht das Land nach den 20 wohl wichtigsten Sachbearbeitern der Stadt. Ihre Aufgabe: Das Verwaltungsreform-Implementierungsprojekt (VIP) auf den Weg bringen. Klingt luxuriös, wird aber ein Marathon.
Wer den Saison-Endspurt in der 2. Liga vom besten Platz aus verfolgen will, muss schnell sein: Auf Kleinanzeigen bietet ein User eine „Hertha-Fanbank“ an. Sie stand von 2017 bis 2019 im Olympiastadion und wurde von allen Spielern des damaligen Kaders signiert. Schätzpreis laut Anbieter: 5000 Euro.
Zitat
„Ich habe bei der Kommunikation Fehler gemacht, für die ich mich bei allen Berlinerinnen und Berlinern entschuldigt habe. Und das will ich gerne in diesem Haus auch noch mal wiederholen.“
Nachdem er wochenlang die Vorwärtsverteidigung gesucht hatte, kommt der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) aus dem Bedauern gar nicht mehr heraus. Gestern wiederholte er sein Mea culpa im Berliner Abgeordnetenhaus.
Stadtleben
Verlosung – Hier ist was los: Vier Tänzer:innen und 26 Musiker:innen stehen bei „escape valse“ auf der Bühne. Das „getanzte Konzert“ des Stegreif Orchesters im Kühlhaus verjüngt Klassiker von Maurice Ravel und Lili Boulanger mit jazzigen und elektronischen Klängen – inklusive einer Choreografie, die alle einbezieht. Wir verlosen 2×2 Karten für den 11.4. (19 Uhr, auch am 10.4.)! Bewerbung hier, 25/16 Euro, Luckenwalder Str. 3, U Möckernbrücke
Essen & Trinken – Frühlingsflash in Neukölln: Im gemütlichen „Barra“ kocht man im Rhythmus der Natur. Aktuell: erster Spargel, Bärlauch und Rhabarber. Im Sharing-Menü (79 Euro, à la carte geht auch) u.a. gebeizter Lachs mit Blutorangenfilets und Forellenkaviar sowie Spargel mit Taschenkrebs und eingelegten schwarzen Johannisbeeren. Die ausführliche Kritik unseres Gastro-Kollegen Felix Denk finden Sie hier. Mo-Fr ab 18 Uhr, Okerstr. 2, U Leinestr.
Noch hingehen – Die Nasa plant ein nuklear betriebenes Raumschiff zum Mond – 1899 reiste man per DIY-Stratosphären-Expressballon. Damit cruisen ein paar Freunde in Paul Linckes „Frau Luna“ ins All. Noch bis Sonntag kann man im Tipi dabei sein, wenn das Ensemble (u.a. Geschwister Pfister, Benedikt Eichhorn) aus der wohl populärsten Berliner Operette eine burleske Show macht. Heute/morgen 20 Uhr, So 19 Uhr, ab 50 Euro, Große Querallee, S/U Hauptbahnhof
Berlinbesuch – Schon wieder Schulferien? Familien, die zu Hause bleiben, finden in den Staatlichen Museen verlässlich ein Ferienprogramm. In der Neuen Nationalgalerie kann man am Wochenende die neue Ausstellung „Brancusi“ sehen und beim Workshop „Skulptural, ideal?!“ (kostenlos, ohne Anmeldung) einen eigenen „Kuss“ oder Vogel gestalten (Sa/So 12–17 Uhr). Eintritt 16/8 Euro (bis 18 J. frei), Potsdamer Str. 50, S/U Potsdamer Platz
Kiekste
„Love is all around“ – alle Ampeln sind auf Liebe geschaltet, auch in Neukölln auf der Hermannstraße. Entdeckt und fotografiert von Checkpoint-Leserin Sabine Skott. Dankeschön! Schicken auch Sie uns Ihre schönsten, kuriosesten und überraschendsten Berlin-Momente an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Tiergarten: Für den Berliner Halbmarathon wird der Bereich rund um den östlichen Tiergarten für den Auto- und Linienverkehr gesperrt: Betroffen sind die Ebertstraße, Yitzhak-Rabin-Straße, Heinrich-von-Gagern-Straße, Annemarie-Renger-Straße, Paul-Löbe-Allee, Scheidemannstraße und John-Foster-Dulles-Allee.
Bundesallee (Wilmersdorf): Von 8 bis 15 Uhr ist in beiden Richtungen die Straßenunterführung Höhe Berliner Straße gesperrt.
Nahverkehr – S-Bahn – S25 und S26: Von 22 Uhr bis 13.4. ist der Verkehr zwischen Teltow-Stadt und Lichterfelde-Ost unterbrochen.
Regionalverkehr – RE1: Von 21 Uhr bis 4.4. fallen alle Züge zwischen Wannsee bzw. Potsdam Hbf und Potsdam Park Sanssouci aus. Außerdem fallen von 22.10 Uhr bis 30.3. (ca. 3 Uhr) die Züge zwischen Fürstenwalde und Erkner aus.
Demonstration – Für heute sind 19 Demos angemeldet (Stand 26.3., 15.30 Uhr), u.a. „Demonstration für sichere Schulwege und beruhigende Verkehrsmaßnahmen im Einzugsbereich der Schule an der Alten Feuerwache“: 700 Menschen, Schnellerstr. 31 (7-8 Uhr)
„Kunst vor KI! Chatbots und generative KI saugen derzeit alles auf: Bücher, Bilder, Filme. Kunstschaffende gehen leer aus (..)!“: 500 Teilnehmende, „Fairness jetzt“, Willy-Brandt-Str. 1 (16-18 Uhr)
„Gegen die Relativierung der Shoah und Verklärung der Kufiya. Coole Kids tragen keine Palitücher!“: 100 Demonstrierende, Greifswalder Str. 4 (17-22 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind 35 Demos, u.a. „Soli-Demo Habersaathstraße 40 – 48 Bleibt“: 500 Demonstrierende, Rotes Rathaus, Friedrichstr., Habersaathstr. 48 (13-17 Uhr)
„Freiheit für Iran mit Pahlavi“: 1000 Teilnehmende, „OIPM“, Wittenbergplatz, Kurfürstendamm, Adenauer Platz (14-18.30 Uhr)
„Motto: Bass mit Herz – Für mehr Menschlichkeit & Rettet das RAW-Gelände – Für Kunst & Kultur“: 400 Menschen, „SLUST“, Hermannplatz, Rio-Reiser-Platz, Simplonstr., Revaler Str. (15-22 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind 13 Demos, u.a. „Mütter/Frauen rufen Menschen dazu auf, sich an einem Barfußlauf – nicht unbedingt ohne Schuhe – zu beteiligen. Wir erinnern so an das Leid und den Schmerz der Mütter, die um ihre im Krieg im Nahen Osten verwundeten und getöteten Kinder trauern (...)“: 30 Teilnehmende, Witzlebenstr./Witzlebenplatz, Uferweg am Lietzensee entlang bis Spielplatz (15-17 Uhr)
„Keine Bühne für Putin-Unterstützerin“: 100 Menschen, Unter den Linden 7 (17-20 Uhr)
„Ende der Mullah-Diktatur – Solidarität mit der ‚Löwe und Sonne‘-Revolution und Unterstützung für den demokratischen Übergang unter Führung von Kronprinz Reza Pahlavi (...)“: 500 Demonstrierende, Potsdamer Platz 1 (17.30-20 Uhr)
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Allet Jute aus Schöneiche, lieber JÖRG B.!“ / Marie Bertholdt (31), deutsch-amerikanische Basketballprofi bei Alba Berlin / „Nicole Holtz, weiterhin Schätzchen und neuerdings frisch gebackene Masterin voller Tatendrang“ / „Am 27.3. hat Vaneeta Podewils Geburtstag. Der besten und schönsten aller Ehefrauen sendet ihr Ehemann herzliche Glückwünsche zum 72. Geburtstag“ / „Opa Rainer ist heute 70! Kaum zu glauben…“ / Roland Renner (75), Schauspieler (Schaubühne, Volksbühne, „Tatort“) / Manon Straché (66) Schauspielerin (u.a. „Lindenstraße“)
Sonnabend – Stephan-Andreas Casdorff, Editor-at-large des Tagesspiegels und ehem. Chefredakteur, „Der Checkpoint wünscht alles Liebe zum Geburtstag!“ / Clara Herrmann (41), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg / „Liebe Maja, alles Gute zum 18. Geburtstag! Genieß Deinen besonderen Tag und den Start in einen neuen Lebensabschnitt – viel Glück, Spaß und unvergessliche Momente.“ / „Wuffige Grüße zum Gebuffstag, liebe Mutti! Danke, dass du immer so süß besorgt bist, wenn ich am Zaun den Chef markiere oder mal wieder dringend am ganzen Bauch untersucht werden muss. Als Geschenk spiele ich heute extra wild mit meiner Mitz mit Dir – ich hab dich riesig lieb, dein kleiner Muggel!“ / „Ute Trillmich: Feliz cumpleaños nach Andalusien und bleib weiterhin so tapfer.“ / „Heute singen die Herzschrittmacher ein vielstimmiges Ständchen für THOMAS W. und freuen sich auf das Sommerkonzert.“
Sonntag – Alexander Fehling (45) Theater- und Filmschauspieler („Homeland“, „Verbrannte Erde“) / „Heute feiert die ganze Familie SOPHIE M-C. und wünscht ein spannendes Jahr!“ / „Johanna Möhring (75), herzliche Glückwünsche zu deinem Geburtstag! Wir wünschen dir ein gesundes, lust- und genussvolles, reisefreudiges und kulturreiches neues Lebensjahr. Bleib so aktiv und neugierig und vor allem – bleib wie du bist! Herzlichst Carola & Lisa“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn oder der Lieblingskollegin zum Geburtstag, den Großeltern zum Hochzeitstag oder einem Sportverein zum Jubiläum im Checkpoint gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de. +++
Gestorben – Wilfried Boysen, * 22. September 1944, verstorben am 8. März 2026 / Hartmut Kurt Roeder, * 9. Mai 1939, verstorben am 2. Februar 2026 / Karl-Heinz Schöttler, * 11. November 1929, verstorben am 15. März 2026 / Klaus Teske, * 21. August 1934, verstorben am 21. März 2026
Stolperstein – Amalie Kopper geb. Levy (*1859) war mit dem Uhrmachermeister Alexander Kopper verheiratet. Das Paar hatte zwei Kinder: Alfred und Irma. Nach dem frühen Tod des Ehemanns führte Amalie das Uhrengeschäft zusammen mit ihrer Tochter weiter. Sohn Alfred überlebte den Krieg, Irma wurde in Auschwitz ermordet. Amalie Kopper wurde von den Nazis am 17. März 1943 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und starb wenige Tage später, am 27. März 1943. An sie erinnert ein Stolperstein in der Gipsstr. 23 in Mitte.
Encore
Zum Abgang was für Feinschmecker: Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) ist jetzt auch dafür zuständig, geschützte regionale Herkunftssiegel zu kontrollieren. Die Franzosen schützen damit unter anderem ihren Champagner oder das edle Bresse-Huhn, Zypern seinen Halloumi-Käse und die Nürnberger ihre Rostbratwürste.
In Berlin hält sich der Kontrollaufwand fürs Lageso noch in Grenzen. Es gibt nur ein – unerwartetes – Berliner Original mit EU-Label: Berliner Kümmellikör.
Original Berliner Recherchen und Hinweise kamen heute von Christoph Papenhausen, Robert Kiesel und Ann-Kathrin Hipp. Das Stadtleben hat Ihnen Antje Scherer aufgetischt. Jennifer Katona (Produktion) hat das Ganze für Sie angerichtet. Morgen führt Sie hier Sönke Matschurek durch die Berliner Frischetheke.
Auf bald!


