„Kein Ferieneffekt“: Terminvergabe in Bürgerämtern verbessert sich

Es handele sich dabei nicht nur um eine kurzfristige Verbesserung, wie ein Sprecher auf Checkpoint-Anfrage mitteilt. Die Kapazitäten wurden dauerhaft ausgebaut. Von Jessica Gummersbach und Christian Latz

„Kein Ferieneffekt“: Terminvergabe in Bürgerämtern verbessert sich
Foto: dpa / Jörg Carstensen

Norwegische Idylle herrscht offenbar auch in Berlins Bürgerämtern: „Es gibt freie Kapazitäten“, schreibt die Senatskanzlei am Mittwoch auf „X“ – und zwar „mehrere“, „in verschiedenen Ämtern“, „in der ganzen Stadt“. Das sei das „neue Normal“, sagt CDO Martina Klement (CSU). Und bevor Sie fragen: Ein „Ferieneffekt“ liege nicht vor, schreibt ein Sprecher auf Checkpoint-Anfrage. Die Gesamtsituation habe sich im vergangenen Jahr spürbar verbessert: 100 zusätzliche Stellen, ein Springerpool mit 20 Mitarbeitenden, neue Standorte und der Ausbau von digitalen Dienstleistungen zeigten Wirkung. Im Juni 2025 bekamen demnach 81 Prozent einen Termin innerhalb von zwei Wochen (2024: 59 Prozent), durchschnittlich wurden pro Werktag rund 7700 Termine vergeben (2024: 6300).

Angesteckt von so viel Optimismus und Euphorie empfehlen wir als Checkpoint-Soundtrack heute„The Only Way Is Up“ in der Version von Yazz. Hier geht’s zur Spotify-Playlist.