Erster Einblick in die Wahlkampagne der SPD

„Als wäre jede andere Farbe aus dem Leben der Sozialdemokratie gewichen“, lautet das schnelle Checkpoint-Fazit. Oder trügt der erste Schein? Sehen Sie selbst. Von Lorenz Maroldt.

Erster Einblick in die Wahlkampagne der SPD
Foto: Kay Nietfeld/dpa

Unser Ziel: ein plakativer, differenzierender und einheitlicher Look über alle Medien und Werbemittel“ – unter diesem Motto hat die neue SPD-Werbeagentur des Ex-CDU-Mitglieds Raphael Brinkert (bisher u.a. Sportmarketing für den DFB) der Parteiführung die Plakatentwürfe für den Wahlkampf vorgestellt. Der Checkpoint hat sich das natürlich schon mal heimlich für Sie angeschaut, der erste Eindruck: Tatsächlich, ganz schön einheitlich Schwarz-Rot, genauer gesagt Schwarz-Weiß-Rot, als wäre jede andere Farbe aus dem Leben der Sozialdemokratie gewichen. Einige Entwürfe sehen aus wie Kürschners Volkshandbuch (seitenverkehrt), zu erkennen sind abgehackte Hände, die erhobene rechte Faust von Norbert Walter-Borjans, das ernste Profil von Saskia Esken, die Coronamaske von Olaf Scholz, rote Kreuze, weiße Sterne, schwarze Kleidung… ach, am besten sehen Sie sich das selbst mal an: