Ruderer-Trennung ging Streit voraus

Mit einem herzlichen „Ahoi!“ grüßen wir Ralf Korge – der Vorsitzenden des Berliner Ruder-Clubs bestätigt die Checkpoint-Meldung, dass der Frauen-Ruder-Club Wannsee die Kooperation mit dem reinen Männervereins zum 31. Juli gekündigt hat. Unserem Bezirksreporter Boris Buchholz sagte Korge, die Berichte im Checkpoint hätten eine „unsachliche skandalisierende öffentliche Diskussion“ ausgelöst, und: „Die Beendigung dieser Kooperation erfolgt nicht im Streit.“

Ach ja? Na, da schauen wir doch mal in eine interne Mail im FRCW-Verteiler zur Kündigungsbegründung – darin heißt es (u.a.): „Der BRC gerät offensichtlich an Kapazitätsgrenzen … eine unbefriedigende Situation … Der BRC hat uns sehr deutlich gemacht, dass seine eigenen Aktiven immer vor gehen … emotional aufgeheizte Stimmung gegen die Mädels im BRC … nicht fair …  Ein weiterer Streitpunkt …“ usw.

Das wäre alles abgehakt unter Vereinsmeierei, wenn da nicht die Frage der Förderungswürdigkeit wäre – denn gemeinnützig ist eine Körperschaft nur dann, „wenn sie allen offensteht“. Und das ist der BRC nicht. Korge sagt dazu: „Die Frage stellt sich weder für den FRCW noch für den BRC.“ Das mag sein. Beantwortet wird sie ohnehin vom Finanzamt - und dann vom Land Berlin. (Mehr zum Thema finden Sie hier unter diesem Link).