Amt, aber… ja, was denn nun?

Die Berliner Bürgerämter sind berüchtigt für ihre Terminknappheit. Mit diesen Leser-Tipps kommen Sie aber vielleicht zum Ziel. Von Nina Breher.

Amt, aber… ja, was denn nun?
Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Amt, aber… Ja, was denn nun? Mal himmelhochjauchzende, mal äußerst betrübte Berichte über die Terminlage in den Bürgerämtern machen den Blick in die Checkpoint-Mailbox zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Hier deshalb die ultimativen Tipps für den Wettlauf um einen Slot beim Amt – von Checkpoint-Lesern für Checkpoint-Leser. Detlef W. etwa kann endlich seinen im Januar beantragten Personalausweis abholen: Nach einem Blick auf die leergefegte Website blitzte er bei der 115 ab (eine Stunde Wartezeit), schrieb eine E-Mail an den zuständigen Mitarbeiter und bat um einen Termin. Tschakk, ein paar Tage später lag ein Termin in, nun ja, seinem Briefkasten. „Geht doch!“ Ist analog doch besser? Auch eine andere Leserin klappte den Laptop zu und ging zum Bürgeramt, wo man ihr den „entscheidenden Trick“ verriet. Man dürfe „die Seiten mit den Berlinweiten Terminen nicht mit ‚Refresh‘ neu laden, sondern von der Senatsseite immer wieder neu aufrufen“. Hätte Detlef W. das mal gewusst… Aber sei’s drum. Viele Wege führen zum Bürgeramtstermin. Manchmal zumindest.