Beuth-Präsident vor der Abberufung

An der Beuth-Hochschule bahnt sich eine Revolution an: Am kommenden Donnerstag entscheidet die Akademische Versammlung in einer außerordentlichen Sitzung über die Einleitung eines Verfahrens zur Abberufung des Präsidenten Werner Ullmann – das hat es so in der Berliner Hochschulgeschichte noch nicht gegeben. Während Ullmann, der gerade mal zwei Jahre im Amt ist, versucht, die Sache herunterzuspielen („einzige ordnungsrechtliche Möglichkeit, die AV zu einer Aussprache zusammenzurufen“), scheint sie hinter den Kulissen bereits entschieden zu sein: Der Präsident genießt kein Vertrauen mehr – und auch in der Senatsverwaltung hat sich herumgesprochen, dass es schlecht für ihn aussieht.