wir starten heute mit richtig guten Nachrichten ins Wochenende: Alle drei Berliner Corona-Ampeln stehen auf Grün (Reproduktionswert, 7-Tage-Inzidenz, Intensivbettenauslastung) – und auch mit dem Impfen geht’s voran: 2,5 Millionen Dosen wurden inzwischen in Berliner Oberarme gedrückt – das macht aufs Ganze gesehen fast 50% Erstimpfungen und bald 25% Zweitimpfungen. Ein guter Anlass für eine Zwischenbilanz:
Wir haben uns angeschaut, wie die Berliner Impfzentren bei den Google-Bewertungen abschneiden – halten Sie sich fest, wir greifen nach den Sternen (von jeweils max. 5, plus ausgewählte „Super“-Kommentare):
Platz 1: Velodrom – 4,9 Sterne bei 141 Rezensionen.
+ „Eine super Organisation, wo auch Sicherheit großgeschrieben wird. Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich, man wird überall hinbegleitet und fühlt sich echt gut aufgehoben. Selbst der Arzt war locker. Auch für Ortsunkundige super zu finden, bereits auf dem S-Bahnhof ist alles hervorragend beschriftet. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch einen Shuttle ab dem S-Bahnhof nutzen. Danke an alle, Ihr leistet tolle Arbeit.“
Platz 2: Tegel – 4,8 Sterne, 538 Rezensionen.
+ „Super organisiert von Anfang bis zum Ende. Alle Mitarbeiter sind positiv und gut gelaunt. An jeder Ecke stehen freundliche und hilfsbereite Helfer. Komme gerne wieder zu meiner zweiten Impfung. Vielen, vielen Dank, Ihr macht alle einen super Job.“
Platz 3: Messe – 4,8 Sterne, 168 Rezensionen.
+ „Man kann kaum glauben, dass das ein Impfzentrum in Berlin sein soll. Durchweg professionell, hilfsbereit, durchorganisiert und freundlich. Vom Parkplatzwächter bis zur Wartehalle. Absolut faszinierend. Bundeswehr mal in einem durchweg positiven Licht erleben ist auch ‘ne Abwechslung. Ich bin begeistert.”
Platz 4: Erika-Heß-Eisstadion – 4,8 Sterne, 112 Rezensionen.
+ „Super! Ein bisschen mulmig war mir schon, aber die Leute vor Ort haben mir Mut gemacht. Alles war super organisiert und haben mir das Gefühl gegeben, alles wird gut. Ich bin froh, in diesem Impfzentrum gelandet zu sein. Ein großes Lob an alle, die vor Ort einen unglaublich tollen Job machen und seeeehr freundlich sind. Vielen Dank dafür!!!”
Platz 5: Arena – 4,7 Sterne, 292 Rezensionen.
+ „Super, einfach nur Super. Ich war total begeistert. Alle, die dort arbeiten, sind total gut drauf. Ich habe nur lächelnde Leute gesehen. Also ein großes Lob an alle, macht weiter so.
Platz 6: Flughafen Tempelhof – 4,6 Sterne, 133 Rezensionen.
+ „Ich bin begeistert. Von der Begrüßung an der Einfahrt, über das Vorgespräch bis zur Ärztin einfach nur vorbildlich. Hervorheben möchte ich die unfassbare Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und die perfekten Strukturen. So wird so ein Großprojekt funktionierend umgesetzt. Danke an alle Beteiligten, Helfer und Planer!“
Hm, super, super, super… also ich neige ja nun wirklich nicht zu Verschwörungstheorien, aber könnte es sein, dass den Leuten in den Impfzentren noch etwas anderes verabreicht wird? Ach, was soll’s – nehmen wir es einfach mal so, wie es ganz offenbar ist, und zwar: supergut.
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50 Minuten vom Ku'damm entfernt errichtet die Berliner Artprojekt-Gruppe nach Plänen von Stararchitekt Sir David Chipperfield in einer idyllischen Bucht am Scharmützelsee ein exklusives Wohn-Ensemble mit Privatpark, Spa und Seelage. Im Rahmen des Masterplans sind zudem ein Strandbad und eine Marina vorgesehen. Feierliche Grundsteinlegung: 24. Juni 2021.
Hier erfahren Sie mehr…
Interview-Termin mit dem Bürgermeister und Senator Klaus Lederer an seinem Amtssitz in der Brunnenstraße – wir sprechen u.a. über seine Zweifel an der Corona-Politik, identitätspolitische Debatten bei den Linken und die Wiederentdeckung der Kultur nach der Pandemie. Das Gespräch erscheint in voller Länge im Tagesspiegel, hier schon mal einige Auszüge:
+ Über Sahra Wagenknecht: „Ich finde, sie sucht sich die falsche Baustelle. Emanzipatorische Debatten sind absolut notwendig. Sie müssen aber zusammen geführt werden mit den Debatten über gesellschaftliche Ungleichheit, dann verstärken sich beide gegenseitig.“
+ Über Antidiskriminierung: „Individuelle Betroffenheiten, individuelle Perspektiven sind ein wichtiger Ausgangspunkt für Debatten, aber es muss ein kommunikativer Austausch möglich bleiben, sonst werden alle auf sich selbst zurückgeworfen.“
+ Über kulturelle Aneignung: „Die Produktion von Kunst ist immer auch ein Stück weit Aneignung. Die Frage ist, welche strukturellen Ungleichheiten durch diese Aneignung zementiert oder aufgebrochen werden können.“
+ Über die Corona-Maßnahmen: „Ich fand es völlig daneben, den kompletten Sektor der Künste wie eine allgemeine Freizeitbeschäftigung zu behandeln, wie einen Spaß, auf den wir jetzt eben mal verzichten müssten, während das Zerlegen von Schweinehälften selbstverständlich unangetastet blieb.“
+ Über die Initiative „Draußenstadt“: Aus manchen Bezirken haben wir überhaupt kein Feedback bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es z.B. in Reinickendorf nicht eine einzige Fläche gibt, die wir im Sommer bespielen könnten. Das ist einfach nur Unwille oder Überlastung nach dem Motto: Lasst uns in Ruhe mit dem Kram. Offenbar wird Draußen-Kultur da als Störung oder Zumutung gesehen.“
An der Beuth-Hochschule bahnt sich eine Revolution an: Am kommenden Donnerstag entscheidet die Akademische Versammlung in einer außerordentlichen Sitzung über die Einleitung eines Verfahrens zur Abberufung des Präsidenten Werner Ullmann – das hat es so in der Berliner Hochschulgeschichte noch nicht gegeben. Während Ullmann, der gerade mal zwei Jahre im Amt ist, versucht, die Sache herunterzuspielen („einzige ordnungsrechtliche Möglichkeit, die AV zu einer Aussprache zusammenzurufen“), scheint sie hinter den Kulissen bereits entschieden zu sein: Der Präsident genießt kein Vertrauen mehr – und auch in der Senatsverwaltung hat sich herumgesprochen, dass es schlecht für ihn aussieht. Welche Fehler Ullmann gemacht hat und wer sich jetzt alles gegen ihn stellt, steht am Montag hier im Checkpoint.
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Stapellauf der 2-jährigen Draußenreihe StaTD finden! - am Montag 14 Juni, 21 Uhr im Theaterhof des TD Berlin, Klosterstr. 44. Vor der Kulisse der Grabungen am Molkenmarkt erinnert Autorin Sivan Ben Yishai mit UNSERE STADT AUS VOGELAUGEN im Livekonzert mit HYENAZ und NATüRlich an die zerstörten jüdischen Orte. Tickets für € 9,90 unter www.td.berlin
„Die AfD ist unser Feind“, sagt CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner – eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit schließt er aus. Das Regierungsprogramm, das Wegner gestern vorstellte, ist übrigens dick genug, um damit Schlaglöcher stopfen zu können (135 Seiten). Apropos: Die CDU kündigt an, dass künftig jedes gemeldete Schlagloch innerhalb von 24 Stunden gestopft wird – na mal sehen, ob das Papier hält, was es verspricht (mehr dazu hier).
„Nie, zu keinem Zeitpunkt, überhaupt nicht“ hat es FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja bereut, einst die CDU verlassen zu haben (sagt er). Im Checkpoint-Podcast „Eine Runde Berlin“ mit Ann-Kathrin Hipp verkündet Czaja seinen Wunsch, Senator für Wirtschaft, Innovation und Digitalisierung zu werden. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg will er dann zum „Automotive“-Standort entwickeln und Baden-Württemberg und Bayern „den Rang ablaufen“: „Man sollte das Auto bewusst willkommen heißen in dieser Stadt.“ Na, das ist ja mal eine abgefahrene Idee. (Zum Podcast geht’s hier.)
Telegramm
Rollkoffer-Alarm: Die Hotels machen auf – und die Touristen sind wieder da. Also, falls Sie jemand nach dem Weg zur „Schwangeren Auster“ fragt: einfach Richtung „Telespargel“ schicken.
Fehlalarm: Die Brandschutzanlage am BER missversteht „spezifische Sonnenstände“ (vulgo: Der Flughafen hat einen Sonnenbrand) – aber zum Ausgleich regnet es wegen „punktueller Undichtigkeiten in der Horizontalverglasung“ auch ab und zu mal rein (Q: Senat auf Anfrage von FDP-MdA Czaja).
Tor-Alarm: Mit einem Jahr Verspätung hat die Fußball-Europameisterschaft der Männer begonnen (heißt aber immer noch EM 2020) – im Eröffnungsspiel gewinnt in Rom Italien gegen die Türkei mit 3:0. (Alles zur Euro finden Sie hier).
Baum-Alarm: Kaum stehen die Corona-Ampeln auf Grün (siehe oben), springt die „Bodenfeucht-Ampel“ auf Rot, und das bedeutet: Die Bezirke fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, bitte selbst zu gießen – die Grauflächenämter haben offenbar Besseres zu tun…
… z.B. Bäume zu fällen. Schauen wir uns dazu mal kurz die Bilanz von Lichtenberg an: Von 2016 bis 2020 gab es hier 7470 Kettensägen-Massaker, im gleichen Zeitraum wurden hier aber nur 1947 Bäumchen gepflanzt. (Q: KA/0608/VIII)
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Zwei Tage in Ihrem Berlin! Mit unserer Erlebe Deine Stadt: Hotelaktion können alle BerlinerInnen und BrandenburgerInnen sowie deren Freunde und Familien einen Kurzurlaub in Berlin verbringen. Genießen Sie vom 11. Juni bis 31. August 2021 zwei Tage in den schönsten Luxus- und First-Class-Hotels Berlins im Doppel-, Einzel,- oder Familienzimmer!
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Neu auf der Pfaueninsel: Odin, Olympia, Sabrina und Simba – die vier Wasserbüffel wurden mit der Fähre übergesetzt und sollen dort jetzt mähen. Bis Oktober können Besucher die Asiatischen Büffel dort täglich treffen. Mit dem Projekt wird der erfolgreiche Import der Wasserbüffel fortgesetzt, die 2010 zum ersten Mal seit 170 Jahren auf der Pfaueninsel grasen durften. Wem das nicht reicht: Auch in Reinickendorf gibt es dieses Jahr erneut eine Rinderherde zum Bestaunen. Am Tegeler Fließ sind elf Wasserbüffel an der Mühlenfeldstraße und der Forststraße zu erspähen, bald sollen weitere folgen. Ausdauernde verbinden ihren Besuch mit einem Streifzug durch die nahen Moorwiesen, die über einen Holzsteg erkundet werden wollen.
Neu bei der Berlinale: die Parkbühne Biesdorf – Checkpoint-Cineast Robert Ide hat sich die verwunschene Welt angeschaut (und kam kaum wieder weg). Hier ist seine aktuelle Festivalkolumne.
Neu in der Waldbühne: ein ausverkauftes Corona-Konzert – am 26. Juni dürfen die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Wayne Marshall als Pilotprojekt vor 6150 Leuten konzertieren (Tickets vom ausgefallen Konzert 2020 können dafür umgetauscht werden).
Neu beim Landgericht: der Nachbarschaftsstreit über abgesäbelte Äste einer Berliner Schwarzkiefer – der Bundesgerichtshof erkennt hier auf das „Recht zur Selbsthilfe“ und verweist die Sache zurück in die Hauptstadt. (Mehr dazu hier.)
Wochniks Wochenende
Die besten Berlin-Tipps für drinnen, draußen und drumherum.
48h Berlin
Samstagmorgen – Wer zum Wochenende überschüssigen Gestaltungswillen verspürt, gestalte doch ein Museum. Das in Planung befindliche Exilmuseum am Anhalter Bahnhof ruft ausdrücklich zur Beteiligung an seiner Entwicklung auf. Zum Vorab-Eindruck und zur Info öffnet heute um 11 Uhr die Freiluftausstellung ZU/FLUCHT, von TU-Studierenden aus sechs ausgedienten Wohncontainern erbaut, in denen zuvor geflüchtete Menschen untergebracht waren. Thematisch wird ein Bogen gespannt von aus NS-Deutschland zwischen ’33 und ’45 vertriebenen Menschen, die in anderen Ländern Zuflucht fanden, zu dem Deutschland, in dem Menschen heute Zuflucht suchen.
Samstagmittag – Eine andere Art der Partizipation bieten seit jeher Klanginstallationen, deren Wirkung maßgeblich vom räumlichen Hören des Publikums mitbestimmt wird. Musik, weiter entfernt von Rolf Julius ist dafür ein Paradebeispiel. Erstmals 1999 für die Parochialkirche (Klosterstraße) geschaffen, tönt ihre vom Singuhr e.V. akribisch und weitgehend aus Originalmaterialien rekonstruierte Fassung nur noch heute und morgen von 14 bis 20 Uhr. Eintritt frei.
Samstagabend – Ein wahres Berliner Märchen erzählt die Protest-Oper und Demo Wem gehört Lauratibor?. Unter dem Druck von Ausverkauf und Verdrängung entstand im Reichenberger Kiez schon 2019 die Idee, die Vorgänge künstlerisch zu verarbeiten – bis hierhin (leider) keine Besonderheit im Hauptstadtalltag. Besonders ist aber, was mittlerweile daraus geworden ist: Ein fulminantes, mehrstündiges Gesamtkunstwerk mit zwei Chören, einer Band, etwa zwanzig Solist:innen, über Hundert Beteiligten und einem vor Dringlichkeit strotzenden Bezug zu seinem Aufführungsort. 17.30 bis 21.30 Uhr, Ecke Reichenberger-/Ratiborstraße.
Wer am Sonntagmorgen über den Gendarmenmarkt flaniert, versuche, ohne hinzuschauen, die Anzahl der Säulen an der Konzerthausfront zu schätzen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie sich um fünf vertun, die in Schinkels Originalplänen gar nicht erwähnt werden. Dabei handelt es sich keineswegs um Pfusch am Bau, sondern um eine gigantische Fotoinstallation der Künstlerin Bettina Pousttchi namens Amplifier, zu deutsch: Verstärker. Verstärkt wurde hiermit die im Lockdown still gewordene Präsenz des Konzerthauses.
Sonntagmittag – Apropos Verstärker: Barbara Morgenstern wird vielen Berliner:innen längst aus ihren Kooperationen mit der Theatergruppe Rimini Protokoll und als Leiterin des Hauschors des HKW bekannt sein. Heute zeigt sie sich im Tanzring im Volkspark Rehberge mit Bertil Thomas live und elektrisch verstärkt, ab 16 Uhr beim Open-Air-Kopfhörerkonzert. Tickets kosten ab 14,50 Euro, Getränke und Picknickdecken sind bei Bedarf selbst mitzubringen.
Sonntagabend – Eigentlich wollten alle Indoor-Kinos den Betrieb zwar erst zum 1. Juli gemeinsam wiederaufnehmen. Den Querulanten mimt das Kino Central in Mitte, das schon seit Donnerstag täglich mit The Mauretanian (OmU) einen Politthriller zeigt, der von der jeder Rechtsgrundlage entbehrenden Inhaftierung von Mohamedou Ould Slahi im Gefangenenlager Guantanamo Bay handelt. 20.30 Uhr und 21 Uhr, Tickets zu 10 Euro
Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Es gibt auf diesem Planeten kaum einen Flecken Erde, an dem Menschen noch keine Spuren hinterlassen haben, das möchte ich einmal in aller Deutlichkeit sagen. Neulich habe ich zum Beispiel einen Stadtteil entdeckt, den niemand kennt. Es fährt nämlich keine U-Bahn nach Weißensee, was mich glauben machte, dort noch unberührte Neubauten, verlassene Einkaufszentren und Ampelschaltungen außer Betrieb besichtigen zu können. Pustekuchen. Alles voller Zweibeiner, nur die Ampelschaltung außer Betrieb, die gab es wirklich. Ich habe zu allem Überfluss auch Chantal, die werte Sau von nebenan, mit dem Versprechen romantischer Zweisamkeit mitgenommen. Immerhin ist der See wirklich ansehnlich zurzeit. Und, da ich uns beiden einen hervorragenden Orientierungssinn bescheinigen würde, haben wir schnell einen sehr angenehm zu gehenden Pfad entdeckt: Vom Weißensee über die Hansastraße zum Orankesee, ein Stück weit an dessen Südseite entlang bis kurz vor den Badestrand. Dort rechts ab über die Straße zum ruhigeren Obersee. Wiederum an dessen Südseite weiter bis zur Käthestraße, weiter über den Sabinensteig nach Norden in das unscheinbare Wäldchen um den Faulen See. Fauler See… welch klangvoller und gerade bei Hitzewetter vielversprechender Name, wie ich finde. Wer meint, bis hierhin noch nicht genug 'geseen' zu haben, gehe einfach weiter zum Malchower See. Wir haben davon Abstand genommen und uns stattdessen wohldomestiziert gegeben. Sie wissen doch sicher, dass ich in Wahrheit gar kein Eber bin, sondern ein Keiler incognito. Und Chantal eine Bache, keine Sau. Aber das bleibt bitte unter uns, sonst kommen die wilden Zweibeiner noch auf Ideen. Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen.“
Leseempfehlungen
Vom Schauspiel in die Politik, diesen Weg sind nicht nur US-Präsidenten gegangen. Weitgehend unbeleuchtet ist zumeist, welche Qualitäten aus der einen Welt, in der anderen nützlich sind. Cristina Maria bringt mit einem Portrait der SPD-Verordneten Dunja Wolff etwas Licht in die Sache.
Licht in die Aufarbeitung von Stasi-Diktatur bringt seit vielen Jahren der DDR-Dissident Roland Jahn. Robert Ide und Cornelius Dieckmann (Abo) sprachen mit ihm über Angst, Machtmechanismen und Schuldgefühle.
Was soll man angesichts der steigenden Temperaturen schon machen? Am besten ist immer noch sitzen, aber nicht irgendwie: Die hohe Kunst des Sitzens heißt „Schön Sitzen“, und das hat nicht nur mit Körperhaltung, sondern auch mit der richtigen Kulisse und Atmosphäre zu tun. Wo man in Berlin gerade besonders schön sitzen (auch: schön einen sitzen) haben kann, haben Felix Denk, Kai Röger und Susanne Leimstoll (Abo) für Sie zusammengatragen.
Wochenrätsel
Für welches Tier hat Gregor Gysi jüngst eine Tierpatenschaft im Zoo übernommen?
a) eine Zwergflusspferd-Kuh
b) ein Wombat
c) ein Okapi
Schicken Sie uns die richtige Lösung und gewinnen Sie einen Checkpott.
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„Gönnen Sie sich mal einen entspannten Tag“, rät mir für heute das Horoskop – tja, das kommt auf Wiedervorlage: Ich hab‘ Wochenend-Dienst in der Tagesspiegel-Redaktion (und erwarte jeden Moment das autorisierte Wagenknecht-Interview für die Sonntagsausgabe).
Am Montag schauen wir uns hier übrigens mal Ihre gesammelten Erfahrungen mit der Berliner Verwaltung an – soviel schon mal vorab: Es sieht leider nicht ganz so super aus wie in den Impfzentren. Super wie immer waren dagegen Thomas Lippold (Recherche) und Kathrin Maurer (Produktion). Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende – bis dahin,