R2G: Beliebtheitswerte im Keller

Eher im Keller sind die Beliebtheitswerte für Rot-Rot-Grün. Bald ist es ein Jahr her, dass in Berlin gewählt wurde. Sabine Beikler und Ulrich Zawatka-Gerlach, die Landespolitik-Experten beim Tagesspielgel, haben schon mal Bilanz gezogen, was die Koalition bislang erreicht hat. Und das ist vor allem Unzufriedenheit. Denn eine breite Mehrheit der Berliner hat an der Politik des Senats etwas auszusetzen, wie Meinungsumfragen zeigen. Für die SPD kommt erschwerend hinzu, dass für den  Schulzzug auch in Berlin dringend Ersatzverkehr eingerichtet werden muss. Zur Bundestagswahl, bei der auch über den Tegel-Volksentscheid abgestimmt wird, sind wohl nicht mehr als 22 Prozent drin für die Sozialdemokraten. Auch den Grünen droht eine Schlappe. Die Linken können sich immerhin freuen, dass ihr Kultursenator Klaus Lederer bei einer Direktwahl zum Regierenden Bürgermeister den Amtsinhaber hinter sich lassen würde: mit sagenhaften 11,6 zu 9,7 Prozent.