Auslandsvertretung Kataloniens stellt ihre Arbeit ein

Das Gezerre um die Unabhängigkeit Kataloniens ist einem bislang doch höchstens spanisch vorgekommen, schließlich spielt die Katalanen-Kabbelei doch 1800 Kilometer weit weg. Und der nächste Urlaub in Barcelona ist eh noch lange hin. Doch nun hat der Streit auch Berliner Breiten erreicht: Die  Auslandsvertretung Kataloniens in der Friedrichstraße, so eine Art Botschaft der bislang autonomen Region, hat vorerst ihre Arbeit eingestellt. Die fünf Mitarbeiter sind beurlaubt; zur Lage in der Heimat dürfen sie sich nicht offiziell äußern. Vom langen Arm der Zentralregierung Spaniens, der bis in die deutsche Hauptstadt reicht, spricht so mancher bereits düster. Und in der bayerischen Landesvertretung um die Ecke sollen sie auch schon ganz beunruhigt gucken.