Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Verein Vitsche sammelt 40.000 Euro für Menschen in Kiew

Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche organisierte gerade eine Spendenaktion für ältere Menschen in Kiew. Außerdem gibt es eine Solidaritätsbekundung am Brandenburger Tor. Von Jessica Gummersbach und Anne Roggensack.

Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Verein Vitsche sammelt 40.000 Euro für Menschen in Kiew
Foto: dpa / Fabian Sommer

Gerade heute schmerzen diese Zahlen besonders. Vier Jahre nach dem russischen Angriff auf die Ukraine leuchtet das Brandenburger Tor in Blau und Gelb. Organisiert wird die Solidaritätskundgebung vom ukrainisch-deutschen Verein Vitsche. Neben dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werden auch ukrainische Soldaten von der Front sprechen, sagte Vorstandsmitglied Vladyslava Vorobiova auf Checkpoint-Anfrage.

Die Spendenbereitschaft sei weiter hoch: Gerade seien binnen drei Wochen 40.000 Euro zusammengekommen. Damit würden 300 Wärmeboxen für ältere Menschen in Kiew finanziert. „Da sind Decken drin, batteriebetriebene Lampen und Essen, das man nicht kochen muss. Durch Angriffe fallen in Kiew immer wieder Strom und Heizung aus.“ Mehr Unterstützung wünsche sie sich etwa bei der Organisation von Veranstaltungen, sagte Vorobiova. „Die Ukraine kämpft gerade für ganz Europa, für den Frieden. Das muss jeder verstehen. Unsere Botschaft am heutigen Tag lautet: Mitgefühl ist der erste Schritt. Danach kommen Handeln und Taten.“