Radio FluxFM feiert Jubiläum
Die Radiofrequenz 100,6 ist in Berlin legendär: Ende der achtziger Jahre teilte der „Kabelrat“ die erste Privatfunklizenz zwischen dem erzkonservativen Sender „Hundert,6“ und dem linksalternativen „Radio 100“ auf – bei der unfreiwilligen täglichen Senderübergabe um 19 Uhr verabschiedeten sich die funkenden CDU- und Baulobby-Fans mit der Nationalhymne, die studentischen Kollektivisten eröffneten ihr Programm mit dem Geräusch einer Klospülung. Im Studio von Radio 100, damals in der Potsdamer Straße, durfte fast jeder ran – ich selbst habe dort irgendwann mal mit einem Freund aus England zu selbst fabrizierten Bassloops unverständliche Gedichte vorgetragen (während Gunnar „Schuppe“ Schupelius, der sich heute hauptberuflich für die „B.Z.“ jeden Tag über irgendetwas ärgern muss (heute mal wieder über „die Corona-Verbote“) bereits in den neunziger Jahren für „Hundert,6“ zwangsempört war).
Und warum ist das heute wichtig? Na, weil „FluxFM“, der Nachnachnachfolgesender auf der Frequenz 100,6 (Motto: „So bunt wie Berlin“), an diesem Montag auch schon wieder Jubiläum feiert – der Checkpoint gratuliert dem Team um Mona Rübsamen und Markus Kühn zu zehn Jahren kreativer Radioarbeit! Was in dieser Festwoche passiert (auch live im „Fluxbau“), steht hier.