Berliner SPD übt Opposition im Bund

Dazu passend bereitet sich die hiesige SPD deshalb schon mal auf ihre bundespolitische Oppositionsrolle vor, mit der sie neue Sympathisanten gewinnen will. Das tut sie nicht nur in Arbeitskreisen, sondern auch ganz konkret. Der Friedrichshain-Kreuzberger Kreischef Harald Georgii gab schon mal die Parole aus, dass der Koalitionsvertrag für die Landesverbände „keine bindende Wirkung habe. Seinen entsprechenden SPD-pur-Antrag zog er auf der Vorstandstagung Montagabend zwar wieder zurück, aber er und viele andere Berliner Genossen werden in nächster Zeit wohl mehr Kevin wagen.