Dem RBB fehlen 70 Millionen Euro
Lebhafte Diskussion auf der RBB-Website zum Bericht über bevorstehende Kürzungen (es fehlen 70 Millionen Euro) und die Frage, ob eigentlich auch Oliver Jarasch, bis Ende 2020 Leiter der Abteilung „Aktuelle Magazine“ (u.a. zuständig für die „Abendschau“), „eingespart“ wird – der „Spiegel“ hatte über einen Plan aus der Amtszeit von Ex-Intendantin Patricia Schlesinger berichtet, demzufolge der Ehemann der Verkehrssenatorin Bettina Jarasch ohne Ausschreibung zum Chefkoordinator aller RBB-TV-Sendungen befördert werden sollte (RBB-Programmchef Jan Schulte-Kellinghaus sagt dazu zwar, das sei nur eine „rohe Gedankenidee“ gewesen – aber die hätte garantiert auch gut durchgebraten übel gerochen). Als ein Zuschauer kommentierend empfahl, einen Insolvenzverwalter einzuschalten, funkte am Samstagabend um 20:52 Uhr eine „Patricia S.“ dazwischen:
„Möchte nicht besserwisserisch klingen, aber vielleicht sollten man den kurzen Artikel vielleicht einmal lesen, bevor voreilige Schlüsse gezogen werden! Es geht hier nicht um Zahlungsunfähigkeit, sondern es geht um Rücklagen, die bislang nicht eingeplant wurden. Folglich muss diese Summe durch Einsparungen bezüglich der bisherigen Finanzplanung erbracht werden. Das ist schon alles, tut mir leid.“
70 Millionen weg, das ist schon alles, tut mir leid… Hm, das klingt ja irgendwie ganz wie die echte Patricia S.