CDU entdeckt Gendern: Fraktion gegen angeblichen Genderzwang an Hochschulen

Jetzt entdeckt auch die Berliner CDU das Gendern – aber als Wahlkampfthema. Am späten Abend wurde der Antrag „Kein Genderzwang an Berliner Hochschulen“ von Burkard Dregger und seiner Fraktion in die Plenardebatte eingebracht. Sie wollen nicht wie die Hamburger und Brandenburger CDU-Kollegen ein „Genderverbot“ (allein das Wort: Irrsinn:in!), sondern eine Klarstellung, dass der Nicht-Gebrauch gendergerechter Sprache keine Nachteile für Studierende bedeutet. Soweit: nachvollziehbar. In dem Antrag heißt es: „Der vereinzelten Praxis an Hochschulen, nach der ein Verzicht auf gendergerechte Sprache für Studenten zu Punktabzügen oder zum Nichtbestehen von Prüfungen, Modulen oder wissenschaftlichen Arbeiten führt, ist unverzüglich entgegenzuwirken.“ Falls tatsächlich jemand Opfer dieser angeblich „vereinzelten Praxis“ geworden ist: Bitte melden.