Radschnellwege führen durch Parks
Drei der neuen Radschnellwege werden durch Grünanlagen geführt – die Planer der landeseigenen „Infravelo“ begründen das so: Das ermögliche „ein sicheres und entspanntes Vorankommen für die Radfahrenden sowie eine Entlastung des Straßenverkehrs für die Kraftfahrzeug-Fahrenden“. Fällt Ihnen etwas auf? Na klar – da ist in der Verlautbarung kein Platz mehr gewesen für die Fußgänger. Aber die sind ja sowieso schon alle auf dem Baum: Ihr Lobby-Chef Roland Stimpel schimpft, das lese sich „wie aus dem Jahr 1960, nicht von 2020“. Aber das ist natürlich Quatsch. 1960 hätte da „Radfahrer“ und „Autofahrer“ gestanden.