Bezirke rechnen mit deutlich mehr Schlaglöchern

Apropos Eisesglätte: Ein warmes Wochenende könnte in Berlin den letzten Schnee zerschmelzen. Was darunter zum Vorschein kommt? Ofenfrische Schlaglöcher!

„Die besondere Wetterlage der letzten Wochen hat zu vermehrten Straßenschäden geführt“, heißt es auf Anfrage aus Pankow. In Treptow-Köpenick seien aufgrund des starken Schneefalls, Eisberäumung durch Auftausalze und des Frost-Tau-Wechsels „deutlich mehr Schlaglöcher im Bezirk registriert worden als in den Jahren zuvor“.

Auch in Reinickendorf rumpelt’s. Der Bezirk registrierte im Dezember und Januar 432 Schlaglochmeldungen (50 Prozent mehr als im Vorjahr). Tempelhof-Schöneberg rechnet mit „mehr“ und Marzahn-Hellersdorf sogar mit einer „drei- bis vierfachen Anzahl“. Dort seien besonders die jahrzehntealten Betonstraßen betroffen.

Die restlichen Bezirke können den Schaden noch nicht abschätzen oder registrieren „keine nennenswerte Steigerung“ (Spandau). Alle versprechen aber, die Löcher fix zu flicken: „Schlaglöcher sind kein Schönheitsfehler. Sie sind ein Sicherheitsrisiko.“ (Lichtenberg).