Plagiatsvorwürfe gegen Frank Steffel
Hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel (aus dem 2001er-Wahlkampf ums Rote Rathaus bekannt als „Der Kennedy von der Spree“) nicht nur als Unternehmer mit neuen Teppichen gehandelt, sondern bei seiner Doktorarbeit auch mit gebrauchten Texten? Diese Frage wirft heute Frederik Bombosch im Aufmacher der „Berliner Zeitung“ auf („Plagiatsvorwürfe gegen Frank Steffel“), unter Berufung auf das Portal „VroniPlag“ und auf eigene Recherchen.
Die FU untersucht die Vorwürfe, Steffels emeritierter Doktorvater hält alles für sauber, aber Steffel selbst hat seinem eigenen Werk von Beginn an misstraut: „Als aktiver mittelständischer Unternehmer und Wirtschaftspolitiker eine Dissertation fertigzustellen, bringt einige besondere Schwierigkeiten mit sich“, zitiert die „Berliner Zeitung“ aus dem Vorwort der Arbeit, und weiter: „Wenig zusammenhängende Zeit“ habe er gehabt, die Gefahr vor Augen, „den wissenschaftlichen Anspruch zu vernachlässigen“.