Beratung zum Umgang mit dem Nahostkonflikt: Berliner Bündnis bietet Weiterbildung für Lehrkräfte an
Der Krieg in Israel ist auch in Schulklassen stark diskutiertes Thema. Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus will Sozialarbeitern und Lehrkräften bei der Handhabung helfen. Von Stefan Jacobs
Der Nahostkonflikt ist auch in Berliner Kiezen und Schulen präsent – immer wieder in Form von Sympathiebekundungen für den bestialischen Terror der Hamas. Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) will in einer Veranstaltung Lehrkräfte und Sozialarbeiter:innen zum Umgang mit dem Problem beraten (16.10., 16-18 Uhr, Anmeldung unter veranstaltungen@kiga-berlin.org).
Dervis Hizarci, Vorstandsvorsitzender des Vereins, sagt am CP-Telefon: „Lehrerinnen und Lehrer müssen verstehen, dass sie den Nahostkonflikt nicht aus dem Klassenraum heraushalten können. Sie müssen versuchen, den Konflikt zu vermitteln, sodass Kinder und Jugendliche differenzieren können und eine kritische Position finden – aber auch eine antisemitismuskritische Haltung entwickeln. Das müssen wir tun – nicht den Nahostkonflikt lösen.“