AfD-Kandidaten näher beleuchtet
Noch 3 Tage bis zur Wahl - aber selten (wenn je zuvor) waren so viele Leute unentschlossen. Überall ist zu hören: „Weißt du schon…?“ Oft gehörte Antwort: „Na ja, so richtig… noch nicht.“ Doch deswegen am Ende gar nicht wählen (oder aus Verzweiflung eine Spaßpartei)? Und das zu einer Zeit, in der völkisch denkende und rassistisch redende revisionistische Rechtsradikale vor dem Einzug in den Bundestag stehen, also in das Parlament, das sie als Hort von Volksverrätern schmähen. Mein Kollege Sebastian Leber hat sich einige dieser Kandidaten mal näher angeschaut, seinen Bericht finden Sie hier. Kanzleramtsminister Peter Altmaier sagt, Nichtwählen sei jedenfalls besser, als die AfD zu wählen (hier ein Pro & Contra dazu). Ich meine: Nicht wählen ist genauso wenig eine Alternative wie die „Alternative“. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sind nicht so selbstverständlich, wie es manchmal erscheinen mag - am Sonntag können wir beides eindrucksvoll verteidigen, (noch) mit einfachsten Mitteln: Mit zwei Kreuzen für Zivilität und Mitmenschlichkeit.