Es gebe eine „irgendwann auch Grenze der Belastbarkeit“: Deutet Wegner eine Kursänderung in der Berliner Flüchtlingspolitik an?

Und damit in die Untiefen Berlins. Der neuerdings Regierende Kai Wegner (CDU) hat sich mit Blick auf Geflüchtete für Grenzkontrollen an der deutsch-polnischen Grenze ausgesprochen. Er bekräftigte die Forderung aus Brandenburg. Was die Grenzkontrollen angeht, hat Dietmar Woidke meine Unterstützung“, sagte er in Potsdam. „Das heißt ja nicht, dass wir die Grenzen wieder dichtmachen wollen, das will kein Mensch.“

Außerdem müsse man zwar versuchen, die Menschen vernünftig unterzubringen. Aber „auch sehen, dass es irgendwann auch eine Grenze der Belastbarkeit gibt“, die müsse man im Blick haben. Sowohl Wegner als auch Woidke fordern mehr Bundeshilfen für die Unterbringung von Geflüchteten. Abgesehen davon lassen diese Worte Wegners über verstärkte Grenzkontrollen und Aufnahmelimits eine Berliner Kursänderung in der Flüchtlingspolitik zumindest möglich erscheinen.