Unfallstatistik 2017: Uniformativ und mit vielen Lücken
Eigentlich möchte man doch lieber gar nicht genau wissen, was wirklich auf unseren Straßen los ist, nicht wahr? Das findet die Polizei offenbar auch: Die im Frühjahr veröffentlichte Unfallstatistik für 2017 ist nicht einmal mehr halb so lang wie in den Jahren davor (28 statt 60 Seiten) und entsprechend weniger informativ. So fehlen beispielsweise die nach Unfallarten sortierten Top-10-Brennpunkte. Die Polizei teilte dazu auf Anfrage erst mit, dass die Statistik noch erscheinen wird – und verwies Stunden später dann doch wieder auf das dürre Dokument mit dem Hinweis, man könne sich ja melden, wenn man mehr wissen wolle.