„Defekta“ und „Maröda“: Senat setzt bei Kampagne gegen illegalen Sperrmüll auf Ikea-Optik

Der Senat wirbt mit einer Kampagne im Ikea-Stil für mehr Sauberkeit in Berlin. Mit fiktiven Produkten und hohen Bußgeldern soll auf illegalen Sperrmüll aufmerksam gemacht werden. Von Björn Seeling.

„Defekta“ und „Maröda“: Senat setzt bei Kampagne gegen illegalen Sperrmüll auf Ikea-Optik
Foto: IMAGO / Jürgen Ritter

Mit Motiven, die aussehen und klingen wie bei Ikea, wirbt der Senat aktuell für ein sauberes Berlin – verbunden mit einer Warnung: „Einfach abstellen hat seinen Preis.“ Für die versiffte Waschmaschine „Defekta“ wird ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro fällig, für das alte Sofa „Maröda“ bis zu 4000 Euro. Die Umweltverwaltung informiert mit der Kampagne an 500 Werbestandorten, auf 3200 U-Bahn-Bildschirmen und in Bürgerämtern über höhere Bußgelder für illegal abgestellten Sperrmüll.