Lücke von 2,5 Milliarden Euro: Opposition kritisiert neuen Haushaltsplan des Senats
Genüsslich um die Ohren gehauen hat die Opposition den Koalitionären den neuen Haushaltsplan. „Haushalt der leeren Versprechungen und der ungedeckten Schecks“ (Grüne), „in Zahlen gegossenes Risiko“ (Linke) und „Haushalt auf Pump“ (AfD) war der Tenor im ersten Plenum des Abgeordnetenhauses nach der Sommerpause. Der Grund: Zwischen Will und Haben klaffen sowohl 2024 als auch 2025 Lücken von jeweils 2,5 und 2,8 Milliarden Euro. Die sollen mit Rücklagen aus den vergangenen Jahren geschlossen werden – was der CDU-Finanzsenator entschlossen verteidigte. „Darauf greifen wir jetzt aus Verantwortung für Berlin zurück“, sagte Stefan Evers. „Klar ist aber auch: Das geht nur einmal.“