Verwandte eines Ex-Despoten haben Anteile an Firmen von Checkpoint-Charlie-Investor
Zu Lebzeiten ließ er sich eine goldene Statue errichten, benannte die Monate nach Familienmitgliedern und beglückte sein Volk mit einer Art Bibel aus eigener Feder: Saparmurat Nijasow, genannt „Turkmenbaschi“, Vater aller Turkmenen. Bis zu seinem Tod 2006 herrschte er despotisch über Turkmenistan und war wohl einer der wenigen, die in dem zentralasiatischen Wüstenstaat ständig flüssig waren; angeblich soll er Milliarden aus dem öl- und gasreichen Land abgezweigt haben, während das Volk in Armut lebte.