Affäre Kirchner belastet Grüne

Damit zu den Grünen, bei denen einige verkehrstechnisch gerade ordentlich Welle machen, während andere versuchen, darunter abzutauchen. Die Affäre Kirchner hat die Partei in dünner Umfragenhöhenluft ohne Fallschirm kalt erwischt, und es kursieren drei Fragen.
1) Kommt der erkrankte Staatssekretär tatsächlich in der Senatskanzlei unter? Die Zusage per Protokollnotiz, dass Kirchner seine Kompetenz künftig „in herausgehobener Position“ direkt beim Regierenden Bürgermeister zeigen kann, gilt einstweilen nur rhetorisch, nicht rechtlich: Die Stelle ist auszuschreiben und diskriminierungsfrei zu besetzen („Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen bei gleicher Eignung bevorzugt, Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund und von Frauen ausdrücklich erwünscht“). CP-Prognose: Kommt Zeit, kommt Rathaus.
2) Kann sich Senatorin Günther halten?