Bezirksbürgermeister werfen Senat fehlende Strategie vor
Ist das Ziel, mindestens 85 Prozent der Berliner:innen gegen Corona zu impfen, in Gefahr? Das befürchten jedenfalls die Bezirkschefs der Linken. Von Lorenz Maroldt
Und der „Impfkampagne“ fehlt zurzeit erkennbar der Druck – so werfen die Linken-Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Marzahn-Hellersdorf) sowie ihre Kollegen Michael Grunst (Lichtenberg) und Sören Benn (Pankow) der Gesundheitsverwaltung eine „fehlende Strategie“ vor: Das Ziel, mindestens 85 Prozent der Berliner Bevölkerung gegen das Coronavirus zu impfen, halten sie für „gefährdet“. So schließt Ende August mangels Finanzierung das einzige große Impfangebot im Osten, das „Drive-in“ bei Ikea – bis zu 700 Menschen pro Tag hatten sich hier eine Spitze geben lassen.