Rechtsstreit stoppt umstrittene Stellenbesetzung in Schreiners Verkehrsverwaltung

In Berlin wird Kfz-Senatorin Manja Schreiner (CDU) bei der Neubesetzung des Chefpostens ihrer Mobilitätsabteilung ausgebremst: Ein unterlegener Bewerber wehrt sich juristisch gegen die Entscheidung für Stephanie von Ahlefeldt. Die hatte beruflich bisher nicht mit Verkehrsdingen zu tun, sondern war bei der CDU beschäftigt und sabotierte laut mehreren Medienberichten im Bundeswirtschaftsministerium die Energiewende, bis Robert Habeck sie rauswarf. Der Text der von Schreiners Vorgängerin Bettina Jarasch (Grüne) gestarteten Stellenausschreibung war nach dem Start der schwarz-roten Koalition so verändert worden, dass er präzise auf von Ahlefeldt passte – obwohl sich am Anforderungsprofil für die Stelle nichts geändert hatte. Ein Effekt der Anpassungen: Die Zahl der Bewerber:innen sank von 13 auf zehn. Sofern der Fall vor Gericht landet, dürfte die wichtige Stelle monatelang vakant bleiben.