Ein Kind starb, aber die gefährliche Ampel bleibt
Vor Monaten saß ich mit den Eltern des siebenjährigen Constantin zusammen, der im Juni 2018 am Brunsbütteler Damm in Spandau auf gleiche Weise zu Tode gekommen war. Dort bleibt es bei der gemeinsamen Grünphase an der Einmündung Nauener Straße, die die Katastrophe erst ermöglicht hat. „Es heißt ja immer: Muss denn erst was passieren, damit sich was ändert?“, sagte die Mutter des Jungen. „Hier ist etwas passiert, und es ändert sich trotzdem nichts.“ Es war einer dieser Momente, in denen einem nur betretenes Schweigen bleibt.