Günther-Wünsch will Zugang zu Gymnasien erschweren
Deutsch, Mathe, erste Fremdsprache: Das sind die einzigen Noten aus der Grundschule, die künftig für den Übergang ins Gymnasium berücksichtigt werden sollen. Die Kollegin Susanne Vieth-Entus hat den entsprechenden Referentenentwurf für das neue Schulgesetz einsehen können. Der nötige Zensurenschnitt für eine Gymnasialempfehlung soll mit 2,3 gleichbleiben – das bedeutet in zwei der Fächer eine 2 und in einem eine 3.
Doch das ist nicht der Grund, warum CDU-Schulsenatorin Katharina Günther-Wünsch derzeit auf Beruhigungstour durch die zwölf Bezirkselternausschüsse tingelt. Die Änderung, die den Eltern Angst macht: Mit dem neuen Schulgesetz soll der Elternwille nicht mehr über allem stehen. Ist der Notendurchschnitt höher als 2,3 und das Kind soll trotzdem aufs Gymnasium, muss laut dem Entwurf vor der Anmeldung seine „Eignung“ nachgewiesen werden. Wie genau? Da wird’s dann schwammig…