Besser spät als nie: Datenschutzbeauftragter verkündet Fax-Ende

Sensation: Nur ein Vierteljahrhundert nach Erfindung der E-Mail verkündet die Berliner Datenschutzbeauftragte die „Einstellung des Fax-Versands von Pressemitteilungen“ und die Auflösung der bestehenden „Fax-Verteilers“ - hoffentlich rückstandslos. Die Kollegin Hannah Suppa von der Märkische Zeitung wies zudem per Twitter auf die bemerkenswerte Art der Übermittlung dieser neuesten Nachricht aus der Digitalhauptstadt des Universums hin: „Ach ja, die Mitteilung dazu kam übrigens per Fax.“ Immerhin - hätte ja auch schlimmer kommen können, wie unsere Reihe „Nachrichten vom DHL-Boten“ zeigt …
 
… wo die irrste Geschichte heute diese ist: Eine Checkpoint-Leserin hatte ein iPhone bestellt (Preis 900 Euro) - und der Zusteller legte das wertvolle Päckchen einfach auf ihren Außen-Briefkasten. „Jeder, der zufällig die Straße entlangging, hätte es einstecken können.“ Zufällig war sie es selbst.

Aber es gibt natürlich auch gute DHL-Geschichten - hier ist eine: Der beste Bote Berlins wurde im Gleimkiez gesichtet. Er fragt die Leute schon morgens auf der Straße, wann sie eine Sendung annehmen können - und repariert sogar die Fehler der Konkurrenz: Einen Anwohner wies er darauf hin, dass im Nachbarhaus ein Päckchen für ihn abgegeben wurde. Der dazu gehörige Hermes-Zettel hing allerdings ebenfalls im Nachbarhaus - der Empfänger hätte nie von seiner Post erfahren. Auch Ihre „Nachrichten vom DHL-Boten“ können Sie uns gerne schicken an checkpoint@tagesspiegel.de