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Insel-Check
Team Checkpoint hat die Segel gehisst und alle Berliner Inseln besucht – es sind mehr als 50. An dieser Stelle und auf Instagramstellen wir Ihnen täglich eine davon vor. Und oben drauf gibt’s unser Inselquartett – zum Ausschneiden für lange Autofahrten in den Ferien und Sommer-Sehnsucht im Winter.
Mit gleich vier Brücken ist die Lohmühleninsel so gut ans Berliner Festland angebunden, dass man sie kaum als Insel erkennt. Entstanden ist das gut 100 x 600 Meter große Eiland durch den Bau des Landwehrkanals und dessen Gabelung in Kanal (mit Schleuse) und Flutgraben ca. im Jahre 1850. Der Name der direkt gegenüber dem Osthafen gelegenen, zu Kreuzberg gehörenden Insel stammt von den nicht mehr vorhandenen Mühlen, die Eichen- und Fichtenrinde (Lohe) zum Gerben von Leder produziert haben. Später war die zu großen Teilen mit Sportanlagen belegte Insel eine ummauerte Ecke von West-Berlin; der Wachturm am Schlesischen Busch erinnert daran. Als Ausflugsziel ist die Insel vor allem etwas für Nachtschwärmer, aber sie hat auch was für Denkmalfans zu bieten: Drei der vier Brücken sind denkmalgeschützt, ebenso das ehemalige Zollhaus und die neben der Tankstelle etwas versteckte Raststätte von 1929.
Text: Stefan Jacobs
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