An diese Berliner Orte träumen sich Tagesspiegel-Leser während des Lockdowns
Welchen Berliner Ort Sie für sich (+1 Knuffelkontakt) reservieren würden, wenn Sie könnten, haben wir gestern hier gefragt. Die vom Kollegen Julius Betschka favorisierte 6. Etage im Kadewe fällt leider aus (schließt laut „Berliner Zeitung“ ab 11.1.), aber Sie haben schöne Alternativen genannt – vielen Dank dafür! Voilà: „Die Philharmonie, wenn am Schluss des Konzerts der Applaus aufbrandet“ (Karin H.). „Der Pierre-Boulez-Saal – wegen der Architektur von Gehry und Barenboim und der Barenboim-Said-Akademie und weil ich für Frieden bin. Und weil mir ein Fahrgast im Taxi, den ich dort hinfuhr, zwei Karten für ein Konzert dort geschenkt hat. Für ein Konzert am Geburtstag meines verstorbenen Vaters, dem ich zu seinem Geburtstag bei seinem letzten Besuch kurz vor seinem Tod 2010 ein Beethoven-Konzert mit Lang Lang im Konzerthaus am Gendarmenmarkt geschenkt hatte“ (Andrea K.). „Die Jazzkneipe ‚Hat‘ am Bhf. Zoo – mit allabendlicher Combo, Pale Ale, manchmal Zigarre und tollem Thekenteam“ (Friedrich S.). „Die Saunalandschaft in der Luckenwalder Fläming-Therme mit dem offenen Kamin und einem Milchkaffee von der Bar“ (Michaela B.). „YAAM Beach, Zwiebelfisch, Filmkunst66“ (Merit K.). „Die Gewächshäuser im Botanischen Garten. Da hat man Wärme, Urlaubsfeeling und genießt die Vielfalt an Pflanzen, als wäre man im Amazonas oder Mittelmeerraum“ (Nicolaj P.). „Der Prinzessinnenplatz im Kumpelnest (die Bank an der Schmalseite des Tresens mit dem Fenster im Rücken). Ein Budweiser dazu. Besser zwei.“ (Britta H.) „Die Franzotti Bar. Tolle Drinks, netter Service und gemütliches Ambiente“ (Gaby O.). „Das hätte ich nicht gedacht, aber ich vermisse mein Fitnessstudio. Der Nacken schmerzt, die Hüfte ziept, und nette Leute sind da auch immer“ (Sylvia K.). „Ich würde gerne einfach mal wieder beim Griechen um die Ecke sitzen: Die ‚Medusa‘ am Perelsplatz, ein sehr guter Ort“ (Wolfgang S.). „Die Zitadelle Spandau“ (Sigrid D.). „Neben dem Lieblings-Urlaubs-Ponyhof ein Schwimmbad, und zur Kompensation dieser Unmöglichkeiten übt sie seit Dezember fast täglich nach stundenlangen Ausritten auf dem Familien-Klavierhocker mindestens 30 Minuten das Rausschwimmen und Tieftauchen in der Badewanne. Mit allem, was der Haushalt hergibt – Badeanzug, Schwimmbrett, Schwimmflügeln, Taucherbrille“ (Manuela S. für ihre knapp vierjährige Tochter). Wenn’s nur schon so weit wäre.