Nierensteine für Leibniz
Mit einer „etwas merkwürdig klingenden Frage“ wandte sich die Lehrerin Miriam jetzt über das Portal „nebenan.de“ an ihre Nachbarn im Charlottenburger Leibnizkiez:
„Hallo ihr Lieben, für meine Unterrichtsprobe in Chemie möchte ich das Thema Nierensteine thematisieren. Um den Schüler*innen diese möglichst anschaulich zeigen zu können, würde ich ihnen gern echte Nierensteine mitbringen. Hat jemand von euch zufällig eine Idee, wo ich Nierensteine herbekommen könnte? Oder hat zufällig jemand Nierensteine, die ich mir ausleihen könnte? Danke für eure Hilfe!“
Antwort von Nachbarin Esther: „Müssen es unbedingt Nierensteine sein? Diese sind häufig sehr klein oder werden zertrümmert, damit sie von selbst abgehen. Bei Gallensteinen ist die Chance, dass die jemand zu Hause hat, größer. Nur so als Tipp.“
Antwort von Miriam: „Ja, es sollten Nierensteine sein, da ich auf die Reaktion von Oxalat-Ionen mit Calcium-Ionen eingehen möchte.“
Na, da helfen wir doch gerne: Falls Sie also ein paar Nierensteine zu Hause haben, melden Sie sich doch bitte unter checkpoint@tagesspiegel.de – unter den Einsendern der besten Exemplare verlosen wir eine schöne Glasmurmel.