Encore
Fällt Ihnen schon die Decke auf den Kopf? Oder der Himmel? Hilfe naht: Meine Tagesspiegel-Kollegen Matthias Jauch und Nantke Garrelts haben mit dem Astronauten Alexander Gerst (Sie erinnern sich: der Christian Drosten des Weltraums) über Einsamkeit im All und die besten Tipps gegen soziale Isolation gesprochen.
Zum Miteinander in der Isolation:
„Was auf der ISS wirklich entscheidend war, ist die Kommunikation. Deswegen finde ich das Wort „Social Distancing“ auch so unglücklich. Wir sind zwar körperlich getrennt, aber umso wichtiger ist es, dass man dies auffängt. Zum Beispiel, indem man häufig telefoniert, ob nun mit Freunden oder Familienmitgliedern.“
Zu Konflikten auf engem Raum:
„Wenn man lange zusammen im selben Raum ist, muss man auf einander aufpassen. (…) Oder man räumt auch mal Dinge weg, die nicht einem selbst gehören. Eine Einstellung nach dem Motto „Tust du mir das an, tu ich dir das an“ wäre der falsche Weg.“
Zum Zeitvertreib in der Isolation:
„Für mich war der Sport sehr wichtig. Zweieinhalb Stunden war ich täglich aktiv, auf dem Laufband, Fahrrad oder einem Crosstrainer, hörte Serien oder guckte dabei Serien und konnte gut abschalten. Was aber genauso wichtig war: die Möglichkeit, sich zurückziehen zu können. Jeder Mensch braucht einen Rückzugsraum.“
Das ganze Interview mit Alexander Gerst lesen Sie heute im gedruckten Tagesspiegel.