13 Dinge, die in Berlin funktionieren
Im steten Bemühen, unserem Vorbild Eric Idle von Monty Python zu folgen („Always Look on the Bright Side of Berlin“), haben wir für unseren Podcast „Berliner & Pfannkuchen“ das Unmögliche gewagt: Ausgerechnet am Freitag den 13. wollten wir in Berlin 13 Sprachnachrichten darüber sammeln, was in Berlin funktioniert. Und tatsächlich – es hat funktioniert! Hier die Antworten:
1. Clara Herrmann, Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg: „Die Menschen engagieren sich auf vielfältige Art für ihre Kieze, für unsere Stadt und ihre Mitmenschen.“
2. Lea Streisand, Autorin: „Am 4. November 1989 bei der großen Demonstration auf dem Alexanderplatz hat die Polizei nicht eingegriffen.“
3. Jörg Thadeusz, Journalist und Moderator: „Ich bin total begeistert von der automatischen Kennzeichenerkennung am Berliner Flughafen. Sogar mit Kreditkarte, total modern.“
4. Nicole Diekmann, Journalistin: „Ich habe lange in Berlin in einer Spielstraße gewohnt. Und da war immer die Müllabfuhr das Highlight für alle Kinder. Auch, weil die Männer vom BSR immer Bonbons in der Tasche hatten.“
5. Jekonja Gräfe, Busfahrer bei der BVG: „Was wirklich gut in Berlin läuft, ist, dass zum großen Teil unsere Fahrgäste noch FFP-2-Maske tragen und trotz diesen schweren Zeiten ihre gute Laune nicht verloren haben.“
6. Alf Frommer, Executive Creative Director: „Wir ließen unser Demonstrationsschild vor der russischen Botschaft stehen. Und da stand es dann noch, unbehelligt von Berliner Behörden, mehrere Wochen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.“
7. Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin: „Mit einem digitalen Antragsverfahren konnten wir unbürokratisch und schnell bereits über 54.000 Menschen in Berlin registrieren und ihnen damit ermöglichen, Arbeit aufzunehmen, soziale Unterstützung und Gesundheitsversorgung zu erhalten und auch europaweit zu reisen.“
8. Micky Beisenherz, Moderator: „Die Taxifahrer in Berlin sind ausnahmslos alle freundlich.“
9. Peter Wittkamp, Autor: „Was am Flughafen BER so richtig gut klappt, ist, mit dem Taxi hinzukommen.“
10. Bernd Oertwig, Checkpoint-Leser: „Bei der Geschwindigkeit im Bürgeramt Hohenzollerndamm wird einem schwindelig.“
11. Pamela Kaiser, Checkpoint-Leserin: „An der Baustelle an der Chausseestraße wurden die Radfahrenden mitgedacht.“
12. Juli Maelle, Checkpoint-Leserin: „Was in Berlin richtig gut funktioniert, ist Frühstücken bis 16 Uhr.“
13. Emma, Schülerin: „Das Einzige, was in Berlin funktioniert, ist das Jugendamt, das Jugendliche beim Rauchen ärgert.“