Ein Hundeleben in Zeiten von Corona
Am Dienstag stand hier der Hinweis von Psychologen, dass Gespräche mit dem heimischen Inventar erst dann bedenklich seien, wenn dieses antworte. Das hat CP-Leser Christa und Jürgen Z. animiert, die Coronakrise aus Sicht eines real existierenden Hundes zu schildern (hier leicht gekürzt).
„Plötzlich geht mein Frauchen mit mir schon morgens aufs Feld und ich darf sogar immer Bällchen mitnehmen, aber nicht jedes Bällchen. Frauchen meint, wir haben morgens Zeit. Sören braucht nicht in die Schule, Herrchen macht größtenteils Homeoffice. Rehe halten den Mindestabstand freiwillig ein. Normalerweise ist es so, dass abends mein Herrchen mit mir geht. Das ist ja auch ganz schön. Aber bei ihm weiß ich, ich muss beim ersten Wort hören. Bei Frauchen vielleicht beim fünften. Also ich seit 17.30 Uhr mit meinem süßen Hundeblick und Bällchen in der Schnauze mein Frauchen animiert, mit mir rauszugehen. Hat geklappt! Wir waren auf dem Feld, ich durfte im Bach baden, danach Löcher buddeln, sehe aus wie Sau. Bin aber sehr glücklich. Und freue mich des Lebens.“
Bello, Bello impossibile!