FDP-Abgeordneter Förster: König der banalen Anfragen
Endlich ist die Erklärung dafür gefunden, warum die Verkehrswende in Berlin derart lahmt. Es dürfte an FDP-MdA Stefan Förster liegen, der die Verwaltung ständig mit hochkarätigen Anfragen löchert. Ja, jener Förster, der kürzlich wissen wollte, ob eine Fährfahrt stattgefunden habe, bei der er selbst an Bord war (CP vom 29.04.). Jetzt fragt Förster den Senat, ob „die Beobachtungen des Fragestellers zutreffend sind, dass der bereits mehrfach thematisierte Abbiegepfeil für Rechtsabbieger auf die Minna-Todenhagen-Brücke nun erfreulicherweise realisiert ist“. Völlig überraschend teilt der Senat mit, dass Herr Förster den leuchtenden Pfeil korrekt als solchen erkannt hat. Und welche Verfahrensschritte waren für diesen „banalen Vorgang“ notwendig (Förster)? „Die mit der Frage verbundene Einschätzung, dass es sich hier um einen ‚banalen Vorgang‘ handelt, wird vom Senat nicht geteilt.“
Merke: Es gibt keine banalen Vorgänge. Aber banale Fragen. Und noch banalere, auch von Förster. Wie die, warum auf einem Köpenicker Waldparkplatz ein Bauzaun mit Steglitz-Zehlendorfer Wappen stand. Es kommentiert der unvergessene Kazim Akboga: „Is’ mir egal!“