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Rodelpartie mit Boxerverletzung
Da ich hin und wieder gefragt worden bin, wo ich so lange gesteckt habe: Ich war rodeln. Mitte Februar, auf dem Buntzelberg, dessen Piste mit dem benachbarten Krankenhaus ich drei Tage zuvor im Tagesspiegel kostenpflichtig empfohlen hatte. Ob ich noch jemanden grüßen möchte? Ja, und zwar die gesamte Belegschaft des katholischen Klinikums Hedwigshöhe, die meinen Mittelhandbruch (ganz außen; typische Boxer- und Cholerikerverletzung) prima wieder hingefriemelt hat. Eine herzliche Ghettofaust geht raus an den Kollegen in der Patientenaufnahme, der auf meine Frage, warum für eine ambulante OP die Religionszugehörigkeit erfasst werde, erwidert hat: „Konfessionslose operieren wir ohne Betäubung.“ Und ein erhobener Daumen an den Anästhesisten für seine letzten Worte, bevor er mich in die Finsternis gebeamt hat: „Bin gestern geimpft worden; Astra, fühl mich nicht so besonders.“