Berlin heute
Verkehr – Wegen akuter Straßenschäden ist die A10 in Richtung Dreieck Barnim zwischen Erkner und Rüdersdorf gesperrt, umgeleitet wird ab der AS Erkner über die AS Rüdersdorf. Der Straßenzug John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemannstraße und Dorotheenstraße (Tiergarten) ist wegen des Straßenfests zum Mauerfall in beiden Richtungen gesperrt. Weil „Von wegen Lisbeth“ ihre Fans in der Columbiahalle beglücken und Tom Hadley im Columbia Theater auftritt, staut es sich höchstwahrscheinlich auf dem Columbiadamm zwischen Platz der Luftbrücke und Golßener Straße (Tempelhof / Kreuzberg). Ab 22 Uhr wird der Zugverkehr der S5 zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg (bis Mo 1.30 Uhr) eingestellt, es verkehrt ein Ersatzverkehr mit Bussen. Die Regionallinie RE3 ist von 4-8 Uhr zwischen Ludwigsfelde und Berlin Südkreuz/Berlin Hauptbahnhof unterbrochen – zwischen Ludwigsfelde und S Teltow Stadt fahren Ersatzbusse. Und der RE5 fällt bis zum 20 November zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg aus – hier müssen Passagiere auf die S-Bahn umsteigen.
Demonstration – Für die „sofortige Schaffung von Schulplätzen in Mahlsdorf“ tritt die Gesamtelternvertretung der Kiekemal-Grundschule von 7.15-7.45 am Hultschiner Damm mit 500 Teilnehmenden ein. Der Campact e.V. protestiert mit rund 25 Menschen „gegen einen zu geringen CO2-Preis“ vor dem Bundesrat in der Leipziger Straße (8-10 Uhr). Auf „Angriffe gegen den türkischen Staat in Rojava“ machen von 10-13 Uhr rund 100 Protestierende Unter den Linden 65 aufmerksam. „Fridays For Future“ protestieren wieder mit 300 Aktivist*innen von 12-14 Uhr am Invalidenpark und laufen bis zur Wilhelmstraße. Am Samstag erinnert Unentdecktes Land e.V. von 6-23 Uhr an „30 Jahre Öffnung der Staatsgrenze der DDR“ mit 150 Personen am Lustgarten. Ebenfalls am Lustgarten startet die Demo „Heimat und Weltfrieden“ und verläuft mit 100 Personen, organisiert von staatenlos.info, zur Straße Unter den Linden / Wilhelmstraße (11-20 Uhr). „Gegen Heimat und Weltfrieden“ demonstrieren wiederum 300 Personen und stehen mit dem DGB von 10.30-12.30 Uhr am Bebelplatz. Rund 500 Menschen nehmen an der Flaggparade „30 Jahre Mauerfall“ vom Halleschen Tor zum Gendarmenmarkt von 13-15 Uhr teil. „30 Jahre Öffnung Glienicker Brücke“ nennt sich die Kundgebung, die von 17-19 Uhr mit rund 100 Personen in der Königsstraße 1 stattfindet. „Kein Raum der AfD“ lassen als Gegenprotest rund 50 Teilnehmnde von 16.30-21 Uhr, ebenfalls an der Glienicker Brücke, verlautbaren. Und 500 Menschen „Erinnern an die Reichspogromnacht 1938“ und demonstrieren gegen Antisemitismus – dafür laufen sie mit dem Berliner VVN-BDA e.V. von 17-20.30 Uhr vom Mahnmal an der Lewetzowstraße zur Pulitzbrücke. Und am Sonntag versammeln sich etwa 150 Leute am Pariser Platz zur „Demo für Menschenrecht in Chile“ (16-19 Uhr).
Gericht – Der Prozess um das Schicksal der vor 13 Jahren verschwundenen Georgine Krüger geht weiter. Der 44-jährige Ali K. soll die damals 14-jährige Schülerin vergewaltigt und ermordet haben. Vor dem Landgericht hat er geschwiegen (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 537).
Universität – Die HU organisiert den ersten deutschen „Nobel Prize Dialgoue“. Im Vordergrund steht die Frage wie eine verantwortliche Gesundheitsversorgung in Zukunft aussehen könnte. Ab 10 Uhr in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in der Französischen Straße 33 a-c (U-Bhf Französische Straße). Der Eintritt ist frei.