Berlin heute
Verkehr – Weisestraße (Neukölln): Wegen einer Kundgebung (s.u.) kommt es auf Höhe Herrfurthstraße zu Verkehrseinschränkungen (16-22 Uhr).
Mitte: Aufgrund einer weiteren Demonstration ist mit Einschränkungen rund um Brandenburger Tor, Unter den Linden, Schlossplatz, Karl-Liebknecht-Straße und Rosa-Luxemburg-Platz zu rechnen.
Wedding: Auch hier kommt es wegen eines Aufzuges zu Beschränkungen. Besonders betroffen sind die Straßen um Müllerstraße, Leopoldplatz und Schulstraße.
Demonstration – In der Herrfurthstraße/ Ecke Weisestraße in Neukölln treffen sich 500 Personen zur Kundgebung „Kiezkultur von unten erhalten und verteidigen – Syndikat bleibt“ (16-22 Uhr). Unter dem Motto „Nicht ohne unsere Verfassung“ ziehen 500 Teilnehmende vom Platz der Republik zum Rosa-Luxemburg-Platz (17.30-22 Uhr). 150 Demonstrierende marschieren vom S+U-Bhf Wedding zum U-Bhf Pankestraße: Sie protestieren „Gegen Zweckentfremdung – Nazis & Verschwörungsideologen die Räume nehmen“ (18-20 Uhr).
Am Sonnabend wird es voll in Berlin – unter dem Motto „Kinderrechte“ treffen sich 500 Personen am Gendarmenmarkt (10-14 Uhr). Auf dem Pariser Platz demonstrieren 500 Teilnehmende „Gegen Rassismus, Antisemitismus – kein Fußbreit den Verschwörungstheoretikern“ (10-17.30 Uhr). Der Armenisch-Akademische Verein 1860 e.V. ruft zur Kundgebung „Sicherheit für Armenien & armenische Gemeinden in Deutschland“ auf, hierzu werden 600 Personen in der Willy-Brandt-Straße 1 erwartet (13-16 Uhr). Zu einer „Versammlung für die Freiheit“ kommen Unter den Linden/Straße des 17. Juni 1000 Demonstrierende zusammen (11-15.30 Uhr). In der Oranienburger Straße 12 fordern 300 Teilnehmende: „Abstand halten gegen Rechts“ (11-18 Uhr). Die „Bergpartei, Überpartei“ hat am Rosa-Luxemburg-Platz zwei Demonstrationen angemeldet: Mit einem Fahrradkorso demonstriert sie „Für Einschränkungen des Grundgesetzes und der bürgerlichen Freiheiten – alle Macht den Echsenmenschen!“ und sagt außerdem „Keine rechte Querfront auf dem Rosa-Luxemburg-Platz! Reptiloide Weltevolution!“ (je 100 Teilnehmende, 12-20 Uhr/14-20 Uhr). Für „Frieden, Freiheit und Demokratie“ protestieren 3000 Teilnehmende auf dem Platz des 18. März (14-22 Uhr). Von 15.30-22 Uhr versammelt sich „Querdenken 7011“ unter dem Motto „Ende der Pandemie: Tag der Freiheit“, hier sind 10.000 Personen angemeldet (Straße des 17. Juni). „Für den Erhalt der Berliner Clubszene“ kommen 400 Menschen in der Falkensteinstraße zusammen (18-22 Uhr). Der der Reichsbürger-Szene zuzuordnende Verein „staatenlos.info – comedian e.V.“ hält auf dem Platz der Republik eine „Mahnwache für Heimat und Weltfrieden GG. 139 GG.146“ ab, es werden 1000 Teilnehmende erwartet (18-24 Uhr). Am Sonntag begeht „Querdenken“ erneut ein „Fest für Freiheit und Demokratie“, diesmal sind 500 Teilnehmende auf dem Platz des 18. März angemeldet (11-17 Uhr).
Gericht – Zwei Männer, die eine 53-Jährige zu Tode geprügelt haben sollen, kommen auf die Anklagebank. Die 42- und 35-Jährigen sollen die obdachlose Frau in einer von ihnen bewohnten Baracke auf einem Parkplatz in Mitte brutal attackiert haben (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 537).
Heimuniversität – Musikalisch trotzen Berliner Studierende dem Virus: Weil ihr Abschlusskonzert der Coronakrise weichen musste, meldet sich das Collegium Musicum per Video aus dem Homeoffice. Mit Mendelssohns „Walpurgisnacht“ verabschiedet das gemeinsame Ensemble von TU und FU das digitale Sommersemester – zum Clip geht’s hier.