Berlin heute
Verkehr – Herrfurthplatz (Neukölln): Aufgrund einer Demonstration (s.u.) ist zwischen 17-20 Uhr rund um den Platz mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Betroffen sind u.a. Herrfurthstraße, Weisestraße, Hermannstraße, Hermannplatz, Sonnenallee, Karl-Marx-Straße und Flughafenstraße.
Bahnhofstraße (Blankenburg): Zwischen der Unterführung der A114 und der Rudelsburgstraße ist heute Nacht in beiden Richtungen nur eine Spur verfügbar (19-7 Uhr).
Regionalverkehr: Auf den Linien RE5 und RE7 kommt es von 21.30 Uhr bis Montagmorgen (4 Uhr) zu Fahrplanänderungen. So fährt zwischen Zossen und Wünsdorf-Waldstadt bzw. Baruth ein Ersatzverkehr mit Bussen. Die Züge der Linie RE5 halten nicht am Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz und Lichterfelde Ost, dafür an Ostkreuz und Schönefeld Flughafen.
Demonstration – „Keine Zwangsräumungen während der Corona-Pandemie“ fordern heute 400 Personen, die vom Herrfurthplatz quer durch den Schillerkiez ziehen (17-20 Uhr). Auch an der Ecke Herrfurthstraße/ Weisestraße protestieren 200 Teilnehmende von 6-24 Uhr „Gegen Gentrifizierung und Verdrängung aus der Innenstadt“. Wenige Blocks weiter demonstrieren 200 Personen unter dem Motto „Polizeigewalt und Zwangsräumungen – Nein Danke“ (Selchower Straße/ Ecke Weisestraße, 6-11 Uhr). Die Grüne Jugend Neukölln campiert bereits seit gestern Nachmittag am Syndikat in der Weisestraße 56: Sie fordert „Versammlungsfreiheit und linke Freiräume erhalten“ (bis 9 Uhr, 100 Teilnehmende). Gegenüber dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt 1 kommen 50 Personen zusammen, die unter dem Motto „Stopp mit den Hinrichtungen im Iran – eilige Protestaktion nach der Hinrichtung eines Demonstranten im Iran“ protestieren (12-16 Uhr, angemeldet durch die Exiliranische Gesellschaft Berlin).
Am Samstag ziehen 1000 Teilnehmende im Rahmen einer Demonstration mit dem Titel „Frieden, Freiheit und Wahrheit“ vom Alexanderplatz zur Straße des 17. Juni und zurück (14-22 Uhr). Vom Olympischen Platz durch die Innenstadt bis zur Alten Försterei saust am Nachmittag ein „Motorradkorso gegen Wochenendfahrverbote und Einschränkungen“, es werden 1000 Teilnehmende erwartet (14-16 Uhr). Mit einem Aufzug vom Rosa-Luxemburg-Platz zur Chausseestraße demonstrieren außerdem 350 Personen unter dem Motto „Steinkohle ist Blutkohle“ (10-16 Uhr). Vor dem Kanzleramt treffen sich 200 Protestierende zu einem „Müttermarsch – Aufmerksam machen auf die Bedürfnisse von Müttern, insb. Alleinerziehenden“ (17.30-19 Uhr). Auf dem Pariser Platz demonstrieren außerdem 200 Teilnehmende „Zur Unterstützung der Menschen in Serbien“ (18-21 Uhr). In Steglitz ruft die Bürgerinitiative Kranoldkiez auf den Marktplatz in der Ferdinandstraße: Sie fordern den „Erhalt des Marktes“ (10-14 Uhr, 100 Personen).
Am Sonntag ziehen 2000 Kunstschaffende vom Kudamm bis zum Potsdamer Platz. Ihr Motto lautet: „Künstler! Hilfe! Jetzt!“ (13-19 Uhr). Vom Neptunbrunnen bis zum Pariser Platz marschieren 500 Teilnehmende im Rahmen eines Aufzugs mit dem Titel „Belarus Solidarität Manifestation“ (13-16 Uhr). Vor der Israelischen Botschaft kommen 300 Personen zur Kundgebung „Verteidige die israelische Demokratie. Eine Demonstration der Solidarität mit den Demonstranten in Israel“ (12-15 Uhr).
Gericht – Der Prozess gegen einen Judotrainer wegen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen im Verein wird fortgesetzt. Übergriffe auf sieben Jungen werden dem Mann zur Last gelegt (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 504).