Berlin heute
Verkehr – A10 (Südlicher Berliner Ring), Raststätte Michendorf-Süd: Zum Rückbau der bisherigen provisorischen Ausfahrt heute und zum Asphalteinbau am Samstag, 21. März, wird der rechte Fahrstreifen im Bereich der Rastanlage gesperrt. In Fahrtrichtung Dreieck Nuthetal stehen an diesen Tagen nur zwei von drei Fahrstreifen zur Verfügung.
Neu-Hohenschönhausen: Auf der Falkenberger Chaussee beginnen am Morgen Brückenbauarbeiten. Stadteinwärts steht in Höhe Falkenberger Brücke nur eine Spur zur Verfügung. Der Fuß- und Radverkehr wird über einen gemeinsamen Geh- und Radweg geführt.
S-Bahn: Auf den Linien S1, S3 und S5 entfallen in den Hauptverkehrszeiten entfallen die Verstärkerfahrten, der sonstige Takt bleibt erhalten.
Demonstration – Laut Polizei wurden alle neue Demonstrationen für heute abgesagt. Offiziell darf weiterhin unter bestimmten Vorraussetzungen demonstriert werden (bis maximal 50 Teilnehmende, mit Mindestabstand, Dokumentation der Kontaktdaten aller Teilnehmenden), aber die Proteststimmen werden zunehmend leiser auf den Plätzen und Straßen Berlins. Auch wir raten: Bleiben Sie lieber zu Hause! Und stellen vorerst unsere Demo-Rubrik ein.
Gericht – Momentan werden nur noch wenige Prozesse fortgesetzt, neue Prozesse finden vorerst nicht statt. Fortgestetzt wird heute die Verhandlungen gegen einen 41-jährigen Vater, der seine 26 Tage alte Tochter durch heftiges Schütteln tödlich verletzt haben soll. Zu dem mutmaßlichen Übergriff soll es im März 2017 gekommen sein. Der Vater sagte im Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge, er habe keine Erklärung für das diagnostizierte Schütteltrauma (9.30 Uhr Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 701).
Universität – Auch die Universität der Künste läuft im Notbetrieb. Inhalte werden aber auch außerhalb der Universitätsgebäude präsentiert: Im Wintersemester gingen Studierende des Studiengangs Kulturjournalismus der Frage nach, wie wir uns an Deportation, Verfolgung und Rassismus in der Nazizeit erinnern. Es entstanden fünf Radiostücke mit Zeitzeugen und Menschen, die die Verbrechen der Nationalsozialisten immer wieder gegenwärtig machen, nachzuhören in der „rbb Kultur“-Mediathek.