Berlin heute
Verkehr – Heiligensee (Reinickendorf): Auf der Sandhauser Straße zwischen Alt-Heiligensee und Rohrweihstraße beginnt gegen 10 Uhr bis Ende September eine neue Baustelle.
Grunerstraße (Mitte): Ab ca. 7 Uhr (bis Anfang September) ist auf der Grunerstraße Höhe Klosterstraße in beiden Richtungen jeweils nur ein Fahrstreifen verfügbar.
Neukölln: Aufgrund einer Demonstration ist von 17 bis ca. 21 Uhr auf der Strecke vom Hermannplatz über Karl-Marx-Straße, Reuterstraße, Flughafenstraße, Herrfurthstraße zum Herrfurthplatz mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Spandau: Zwischen 17.30 bis 18.30 Uhr ist mit Sperrungen und Verkehrseinschränkungen an der Kreuzung Altstädter Ring/ Seegefelder Straße sowie Brüderstraße/ Pichelsdorfer Straße zu rechnen.
S-Bahn: Von 22 bis ca. 1.30 Uhr ist die Linie S3 zwischen Olympiastadion und Spandau unterbrochen. Fahrgäste steigen bitte auf die Linie S9 um.
Demonstration – Mit einem Aufzug vom Hermann- bis zum Herrfurthplatz erinnern 500 Demonstrierende an „Rassismus und rassistische Morde: Sechs Monate seit dem Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020, dem neun Menschen zum Opfer fielen“ (17-21 Uhr). Vor dem Eingang des Virchow-Klinikums am Augustenburger Platz 1 in Wedding ruft die Gewerkschaft ver.di zum „Warnstreik Charité Facility Management GmbH – Streikerfassung“. Erwartet werden 300 Personen (6-13 Uhr). „Gegen Militarisierung und militärische Werbung, welche auf Minderjährige abzielt“ protestieren zudem 100 Teilnehmende in der Kohlfurter Straße 41 (17-20 Uhr). Am Brunnen der Völkerfreundschaft auf dem Alexanderplatz kommen 30 Personen zu einer „Videoaktion zur Aufklärung über die Tierindustrie“ zusammen (18-22 Uhr).
Gericht – Zweiter Tag im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder. Dem Clan-Chef werden mutmaßliche Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido, seinem einstigen Partner im Musikgeschäft, zur Last gelegt. Der 44-Jährige soll nach ihrer geschäftlichen Trennung hohe Geldzahlungen gefordert haben, der erste Prozesstag verlief friedlich, aber frostig. (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 500).
Universität – Welche Rolle spielt Literatur in der Klimakrise? Dieser Frage gehen Studierende der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin nach. In einem digitalen Essay zu „European Climate Fiction“ stellen sie ihre europäische Sicht auf das Thema vor und unterhalten sich u. a. mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Clara Mayer. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr als Onlinesteam in englischer Sprache.