Berlin heute
Verkehr – Wegedornstraße (Adlershof): Sperrung zwischen Ernst-Ruska-Ufer und Bendemannstraße, Fuß- und Radverkehr frei (bis Samstag, 20 Uhr).
Waltersdorfer Straße (Bohnsdorf): Auf Höhe Habichtweg ist für beide Richtungen nur eine wechselseitig genutzte Spur verfügbar (bis Anfang April).
Holzhauser Straße (Tegel): Auf Höhe der S-Bahnbrücke zwischen Jacobsenweg und Wittestraße wird die Fahrbahn in Richtung Berliner Straße auf einen Streifen verengt (bis Mitte April).
Mariendorfer Damm (Mariendorf): Zwischen Prühßstraße und Westpfalweg steht stadteinwärts nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (bis Anfang Mai).
Waidmannsluster Damm (Tegel): An der S-Bahnbrücke zwischen Hermsdorfer Straße und Buddestraße ist die Fahrbahn in Richtung Karolinenstraße auf eine Spur verengt (bis Mitte April).
Antonienstraße (Reinickendorf):Auf Höhe Miraustraße ist stadteinwärts nur ein Streifen befahrbar (bis Mitte April).
Köpenick: Rund um Schlossplatz, Lange Brücke, Glienicker Straße und Adlergestell kommt es aufgrund einer Demonstration zu Verkehrseinschränkungen (17.45-21 Uhr).
Spandau: In der gesamten Altstadt kommt es infolge von Demonstrationen zu Verkehrsbeeinträchtigungen (17-21 Uhr).
A111 (Reinickendorf-Zubringer): Nächtliche Sperrung zwischen AS Am Festplatz und AS Schulzendorfer Straße (21-5 Uhr, erste Zufahrten ab 20 Uhr).
BVG: Die U2 fährt bis zum 21. Mai nicht zwischen U Theodor-Heuss-Platz und U Ruhleben, zum Ersatz verkehren Busse.
S-Bahn: Die Linien S2 und S8 sind zwischen Blankenburg und Karow (S2) bzw. Mühlenbeck-Mönchmühle (S8) unterbrochen (je 22-1.30 Uhr, bis zum Freitagmorgen). Es fahren Busse als Ersatz.
Regionalverkehr: Bis zum 7. April fallen zwischen 3.45 und 23.15 Uhr die meisten Züge des RE7 zwischen Berlin Ostbahnhof und Flughafen BER – Terminal 1-2 aus, bitte steigen Sie auf die S-Bahnen um.
Demonstration – Neben einer Vielzahl inoffizieller Aufrufe zum Protest gegen die Coronamaßnahmen in ganz Berlin ist am Köpenicker Schlossplatz die Demo „Für Meinungsvielfalt ohne Zensur! Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung“ angemeldet. Erwartet werden 400 Personen (17.45-20 Uhr). Gegen die Corona-Spaziergänge stellt sich unter anderem die Initiative Gethsemanekiez: Bei ihrer Kundgebung „Gemeinsinn leben. Demokratische Werte schützen“ in der Stargarder Straße werden 100 Teilnehmende erwartet, heute spricht die Initiative über Pressefreiheit und Fake News während der Pandemie (17.30-18.30 Uhr). „Rechte und Verschwörungsideologische Aufmärsche stoppen“ wollen 50 Menschen am S-Bahnhof Karlshorst (18.30-21 Uhr). Auf dem Hermann-Ehlers-Platz tanzt die Grundschule an der Bäke unter dem Motto „Wir wollen nicht, dass es Krieg gibt. Wir würden den Tanz gern in blau-gelber Kleidung aufführen, als Zeichen dafür, dass wir an die Ukraine und den Frieden denken“ (10.30-11.30 Uhr, 180 Tanzende). Im Rahmen der „Woche gegen Rassismus“ demonstriert das Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße (14-18 Uhr, 100 Personen). „Rassismus ist keine Sache von Gut und Böse, sondern eine Struktur von Ausbeutung und Unterdrückung“, sagen weitere 100 Personen – und protestieren in der Kadiner Straße (14-18 Uhr). Auch das Bezirksamt Spandau demonstriert in der Altstadt „anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus“ (10.45-11.45 Uhr). Für die „17 Nachhaltigkeitsziele“ protestiert die Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule auf dem Mexikoplatz mit einem Flashmob (9.30-10.30, 75 Schüler:innen). In der Cuvrystraße kommen 50 Lieferandofahrer:innen zusammen, „um auf eine zu niedrige Kilometerpauschale aufmerksam zu machen“ (10-12 Uhr).
Gericht – Der Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder um mutmaßliche Straftaten wie versuchte schwere räuberische Erpressung zum Nachteil von Rapper Bushido wird fortgesetzt (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 500).