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Zitat von Donnerstag, 31.10.2019

„Nein, das war alles andere als ein Elfmeter. Eher wie ein schön gezirkelter Freistoß ins Tor. Der Senat und Michael Müller haben sich sehr intensiv bemüht. Das hat sich ausgezahlt.“

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), zu der Frage, ob die Standort-Entscheidung für den neuen Siemens-Campus nicht ein Elfmeter für die Berliner Landespolitik war, den sie kaum verschießen konnte.
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Zitat von Dienstag, 15.09.2020

„Die Besucher müssen keine Angst mehr vor der harten Tür haben, dafür aber Zeitfenstertickets. Eine neue Normalität, mit der die Mitarbeiter sichtlich fremdeln. Aus alter Gewohnheit wandern ihre Blicke von den Schuhen, zur Frisur, bleiben am Karohemd und dem praktischen Outdoorrucksack in Knallfarben hängen. Das berühmte ‚Heute leider nicht‘ entfällt.“

Tagesspiegel-Redakteurin Angie Pohlers war in der Berghain-Ausstellung „Studio Berlin“ und hat die Securities bei ihrer neuen Aufgabe beobachtet.
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Zitat von Montag, 14.09.2020

„Als ich gerade aus der U-Bahn stieg, war ich etwas desorientiert und erwischte mich dabei, wie ich dachte: Coole Stadt, müsste man öfter mal hinfahren.“

Der Zeichner Christoph Niemann lebt seit 2008 in Berlin, doch erst Corona zwang ihn zu Hause zu bleiben – und seine Umgebung zu Fuß ganz neu zu entdecken. Christoph Amend hat mit ihm für das ZEIT-Magazin gesprochen.
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Zitat von Freitag, 03.04.2020

„Ich schlafe jetzt zwölf Stunden pro Tag, und ich habe dabei eine wunderbare Entdeckung gemacht: Der beste Schlaf kommt, wenn man nach dem Frühstück etwas Warmes im Magen hat, direkt wieder ins Bett geht und weiterschläft.“
 
Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, über die Vorzüge seiner vorrübergehenden Arbeitslosigkeit.
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Zitat von Freitag, 11.09.2020

„Aufgrund der sehr angespannten Personalsituation im Ganztag unserer Schule und im Hinblick der noch vorherrschenden Pandemie Covid-19 möchten wir Sie in Absprache mit unserer Schulaufsicht und Fachaufsicht des Bezirks Lichtenberg höflich darum bitten zu prüfen, ob eine Betreuung Ihres Kindes im aktuellen Umfang notwendig ist. Damit möchten wir Entlastung vor Ort schaffen und die Machbarkeit der Fürsorge und Aufsichtspflicht wieder herstellen.“

Leitung der Schule an der Victoriastadt in Lichtenberg. Mindestens 350 Erzieherinnen fehlen berlinweit Corona-bedingt bei der Betreuung. Ein Vertretungsbudget gibt es bisher nicht.
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Zitat von Donnerstag, 10.09.2020

„Ein Land ohne Live-Kultur ist wie ein Gehirn ohne geistige Nahrung, ohne Euphorie, Aufbruch, Lust, Diskurs, Lachen und Tanz. Es verdorrt, gibt Raum für Verblödung, für krude und verrohende Theorien, verhärtet und fällt seelenlos auseinander.“

Herbert Grönemeyer auf der Demo „Alarmstufe Rot“, bei der Tausende Kulturschaffende und Event-Veranstalter für ihre Rettung aus dem Corona-Koma mobilisiert haben.
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Zitat von Mittwoch, 09.09.2020

„CSU-Generalsekretär Söder fordert Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2020“

Überschrift im „Spiegel“ vom 3. März 2007.
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Zitat von Dienstag, 08.09.2020

„Er reagiert auf Ansprache.“

Die Charité zum Gesundheitszustand des in Russland vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny, der am Montag in der Berliner Klinik aus dem künstlichen Koma erwacht ist.
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Zitat von Montag, 07.09.2020

„Nachbarn haben schon Eimer mit allerlei Flüssigkeiten auf die Feiernden gekippt. Das finde ich nicht gut. Sind doch junge Leute, vielleicht kommen sie aus Rudow wie ich damals – man muss doch feiern, wenn man jung ist.“

Mona Barthelmeß lebt seit 1977 dort, wo andere möglichst schnell durcheilen: im Zentrum Kreuzberg am Kottbusser Tor
 
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Zitat von Freitag, 04.09.2020

„Ich möchte nicht gegendert werden.“

Nele Pollatschek, Schriftsteller, beschreibt in einem fulminanten Essay für den Tagesspiegel von einem feministischen Standpunkt aus, warum sie den „*“ und das „-in“ für sexistisch hält.

„Überlassen es dem freien Spiel der Kräfte, welche Formen sich am Ende durchsetzen.“

Anatol Stefanowitsch, Professor für Sprachwissenschaft an der FU, betont in seiner Antwort auf Pollatscheks Essay „ein Recht auf geschlechtsneutrale sprachliche Formen“, rät aber dazu, nicht länger „nach einheitlichen Sprachregelungen zu rufen“.
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