Dicke Luft

Noch mehr dicke Luft: In Berlin geht immer ein bisschen mehr. Zum Jahreswechsel lag der Feinstaub-Höchstwert bei 867 µg/m3 (PM10, gemessen in der Silbersteinstr. 1, 1.1.24, 1 Uhr) und damit mehr als doppelt so hoch wie im letzten Jahr (Berliner Spitzenwert 390 µg/m3, gemessen in der Schildhornstraße, 1.1.23, 1 Uhr). Das teilte die Umweltverwaltung auf Checkpoint-Anfrage mit. Die hohe Belastung dieses Jahr erklärt der Senat mit dem Wetter: „In dieser Silvesternacht war es um Mitternacht trocken und der Wind wehte nur mit einer leichten Brise mit ca. 9 km/h.“ Ein „Luftmassenaustausch“ sei kaum möglich gewesen. „Dadurch konnten kurzzeitig sehr hohe Konzentrationsspitzen auftreten.“

Außerdem hat es leider nicht geschüttet, wie es sich Polizei und Feuerwehr gewünscht hatten: Temperaturen um die 6 Grad hätten „längere Aufenthalte im Freien“ ermöglicht.

Es kommentiert die Innensenatorin: „Es muss nicht immer um Verbote gehen.“ (Interview zum Böller-Irrsinn hier)

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