Goldener Bär für „Gelbe Briefe“ – und die Berlinale als Sinnstiftung über den Tag hinaus
Der Goldene Bär bleibt in Berlin – hochverdient, wie zu hören ist von denen, die „Gelbe Briefe“ des Berliner Regisseurs İlker Çatak gesehen haben. Ganz so entspannt, wie Jury-Präsident Wim Wenders sich seinen „Berlinale-Urlaub“ vorab in einem heiteren Interview ausgemalt hatte, war die 76. Ausgabe des wiederum von einem Eklat gekrönten Filmfestivals dann doch nicht. Aber sinnstiftend über den Tag und den Saal hinaus, wie Berlinale-Powergast Robert Ide resümiert.