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Kurioser CDU-Vorschlag in Berlin: Regentonnen auf Gehwegen sollen den Klimawandel bekämpfen
Auf den Hauptstadt-Bürgersteigen konkurrieren Verkehrsteilnehmer schon jetzt um Platz. Den will die CDU-Fraktion Tempelhof-Schönebergs nun noch mehr befüllen – mit Fässern. Von Nina Breher
Regentonnen ja, aber vielleicht nicht das Trottoir damit voll stellen? Foto: Imago/Paul Marriott
Mit Regentonnen auf Gehwegen will die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg den Klimawandel bekämpfen. Die CDU will damit „einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser“ leisten. Ob es auch ein verantwortungsvoller Umgang mit überfüllten Gehwegen ist, wo Fußgänger, abgestellte Räder, Kinderwagen und E-Scooter um Platz konkurrieren? Checkpoint-Tipp: Regentonnen auf Verkehrsinseln – oder einfach das längst betonierte, aber noch nicht von Autos genutzte A-100-Becken mit Regen volllaufen lassen? Das nähme keinem Fußgänger Platz weg – und bis zur Eröffnung des Autobahn-Abschnitts auch keinem Auto.