Berlins Grüne analysieren zaghaft ihren Gang in die Opposition
Rückblick II: Berlins Grüne verarbeiten noch ihren Gang in die Opposition. Jetzt hat die Landesspitze eine Wahlanalyse vorgelegt, die den ausbleibenden Erfolg erklären soll – und verhalten Selbstkritik übt:
+ „Zum Ende des Wahlkampfs verschärfte die Umwidmung der Friedrichstraße in eine Fußgängerzone (…) sowie eine Forderung nach Halbierung der Parkplätze das Narrativ unserer Gegner*innen. (…) . Dies hatte vermutlich auch kritische Auswirkungen auf die Beliebtheitswerte der bündnisgrünen Spitzenkandidatin und unsere Partei.“
+ „In den Wahlanalyse-Labs wurde vielfach auf die sehr akademisch geführten Debatten hingewiesen, die zu Ausschlüssen führen würden.“
+ „76 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Berlin schlecht auf die Zukunft vorbereitet sei. Ein Armutszeugnis für SPD und CDU, die in den letzten 30 Jahren im Roten Rathaus zentrale Verantwortung für die Entwicklung der Stadt trugen. Aber wohl auch ein kritisches Urteil über die grünen Erfolge der letzten sechs Regierungsjahre, Berlin zukunftsfit zu machen.“
Die komplette Liste hat Daniel Böldt für Sie gelesen.