Unterirdische Überdruckbaustelle lässt die Spree blubbern

Die Feuerwehr meldete Dienstagabend verdächtiges Geblubber am Schloss Charlottenburg: „Es treten massiv Luftblasen in der Mitte der Spree an die Wasseroberfläche“, teilte sie mit. Danach hatten Verschwörungsdullis eineinhalb Stunden Zeit, sich ihre Gedanken über Nord Stream 3 und Reptiloidenpupse zu machen, bevor die Entwarnung kam: „Ursächlich für die Blasenbildung ist wahrscheinlich eine Druckerhöhung in einer unterirdischen Überdruckbaustelle in der Nähe der Spree.“ Darauf hätte man auch selbst kommen können, nicht wahr? Auf CP-Nachfrage präzisierte ein Feuerwehrsprecher: „Dort wird ein Tunnel gebaut für eine Stromleitung.“ In den werde Luft gepumpt, die sich wohl ihren Weg ins Flussbett gebahnt habe.